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CGFP und Regierung einigen sich

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LUXEMBURG - CGFP und Regierung haben sich bei den Nachverhandlungen zur Reform des öffentlichen Dienstes verständigt. Der Staatsrat hatte etliche formelle Einwände gegen das ursprüngliche Projekt erhoben.

Ab 2015 werden die Staatsdiener mehr Gehalt beziehen (+2,2 Prozent). Die für Mitte dieses Jahres vorgesehene Prämie von 0,9 Prozent wird ebenfalls Anfang nächsten Jahres ausbezahlt werden. Möglich wird dies, weil sich Regierung und CGFP in Nachverhandlungen zur Reform des öffentlichen Dienstes verständigen konnten. Der Staatsrat hatte etliche Bedenken gegen die ursprüngliche Fassung erhoben. Sie betrafen vor allem rechtliche Aspekte der Vertragswerks. Für die CGFP gehören Gehälterabkommen und Reform des öffentlichen Dienses zusammen.

Die CGFP zeigte sich am Montag sehr zufrieden mit den Verhandlungsergebnissen. Insbesondere konnte sie Besserungen in gleich drei Punkten erzielen. So wird das umstrittene Bewertungssystem vereinfacht. Dies betrifft nicht nur die Prozedur und die Kriterien sondern auch die möglichen Folgen der Bewertung. Ganz gestrichen wurde der bisher vorgesehene Bericht über die beruflichen Erfahrungen, der für jeden Beamten am Ende des Berufslebens vorgesehen war.

Besserungen erwarten auch die zukünftigen Praktikanten. Unter anderem sollen sie im dritten Jahr ihres dreijährigen Praktikums das Anfangsgehalt verdienen, das ihnen auf ihrer zukünftigen Arbeitsstelle zusteht.

Die CGFP-Vorständekonferenz stimmte am Montag den Änderungsvorschlägen zu.