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Zwei Präsidenten in der Chamber

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LUXEMBURG - Der Präsident des Europaparlaments und SPE-Spitzenkandidat Martin Schulz hat sich einer Fragestunde im Luxemburger Parlament gestellt. Im Saal saß auch EVP-Spitzenkandidaten Jean-Claude Juncker.

Der deutsche Sozialdemokrat Martin Schulz war am Dienstag Gast des Luxemburger Abgeordnetenhauses. Zuvor hatte sich der Präsident des Europaparlaments mit Premierminister Xavier Bettel unterhalten.

Im Parlament betonte Schulz die Rolle Luxemburgs im Entstehungsprozess der Europäischen Union, die Bedeutung der Gemeinschaft für ein friedliches Europa. Schulz mahnte jedoch auch notwendige Veränderungen in den EU-Ländern an. Auch Luxemburg müsse sich ändern. Die Finanzwelt müsse sich Regeln unterwerfen. Er wisse, dass derlei Veränderungen auch für Luxemburg nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen seien, so Schulz, der jedoch gleichzeitig die Schritte Luxemburgs in Richtung Transparenz in Sachen Steuerfragen.

Schulz zufolge sei es notwendig, die Menschen erneut für Europa zu begeistern, ihnen die Vorteile der Union vor Augen zuführen. Dabei pochte er vor allem auf die sozialen Aspekte der Union. Die Menschen würden sich heute oftmals nicht in diesem Europa wiedererkennen. So müssten sie niedrigere Löhne und niedrigere Renten annehmen und das alles nur Banken zu retten.

Der deutsche Politiker stellte sich anschließend den Fragen der Parlamentarier. Nicht ans Mikrofon ging EVP-Spitzenkandidat Juncker.