Bereits nach 24 Stunden haben über 1.300 Personen die Petition unterschrieben, erklärte die Studentenvertretung gestern in einer Pressemitteilung. „Ziel ist es, binnen 6 Wochen 4.500 Unterschriften zu sammeln, um damit auch den Kriterien des Parlamentes gerecht zu werden, um schließlich in der zuständigen Kommission über die Studienbeihilfen zu diskutieren“, so Milena Steinmetzer von der UNEL.
Drei Forderungen
Die Petition kritisiert nicht nur die geplanten Kürzungen, sondern richtet auch drei klare Forderungen an die Politik:
• Die Basis-Beihilfe müsse besser an die Lebenshaltungskosten angepasst werden, als es durch die geplanten 2.000 Euro im Jahr vorgesehen ist.
• Die Mobilitäts-Beihilfe solle direkt an das Bezahlen einer Miete gekoppelt sein und nicht an den Ort, an dem man studiert.
• Die sozial gestaffelte Beihilfe müsse auch die Zahl der Geschwister miteinbeziehen.
Große Skepsis
„Gerade bei Schülern und Studierenden stoßen wir auf eine sehr große Skepsis und Ablehnung gegenüber der geplanten Reform. Viele haben das Gefühl, dass sich die Sparbemühungen vor allem auf den Bildungsbereich beschränken“, erklärt der Präsident der UNEL, Pol Reuter.
Die Petition ist unter diesem Link zu erreichen.
Zu Demaart
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