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Der Ball liegt bei den Lehrern

Der Ball liegt bei den Lehrern

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LUXEMBURG - Die neuen Zwischenbilanzen für die Grundschulen sollen nach einer Probephase ab dem Schuljahr 2015/2016 gelten. Nun liegt der Ball bei den Lehrern. Sie sollen ihre Meinung dazu äußern.

Der neue Vorschlag der Zwischenbilanzen in den Grundschulen stützt sich laut Schulministerium auf die Empfehlungen der Universität Luxemburg, die im Juli des letzten Jahres vorgestellt wurden, und berücksichtigt die Vorschläge der Gewerkschaften AIP, FNCTTFEL, SEW/OGBL und SNE/CGFP sowie der Elternverbände (FAPEL). Ziel sei es, die Umsetzung der 2009 beschlossenen Schulreform zu verbessern. Nun haben die Lehrer die Möglichkeit, über die neuen Modalitäten zu diskutieren und können ihre Meinung dazu anonym per Online-Fragebogen abgeben.

Demnach soll die Bewertung bei den neuen Zwischenbilanzen in den Fächern Deutsch, Französisch und Mathematik in vier Kompetenzbereichen erfolgen. Die Arbeiten der Schüler werden jedes Trimester durch Noten zwischen A (Exzellent) und D (verbesserungswürdig) bewertet. Die Fortschritte der Schüler werden in einer vereinfachten Tabelle dargestellt. In den Nebenfächern werden auch Noten von A bis D ausgeteilt. Die fächerübergreifenden Kompetenzen werden begrenzt und neu formuliert.

Online-Fragebogen

Jedes Team eines Zyklus hat nun die Gelegenheit, über den Vorschlag zur Zwischenbilanz zu diskutieren, Vor- und Nachteile zu erörtern und seine Meinung dazu mitzuteilen. Jeder Koordinator eines Zyklus sollte demnach eine Zusammenfassung über die Meinungen der Lehrer verfassen und einen Online-Fragebogen ausfüllen. Alles anonym. Die Modalitäten dazu erhält jeder Koordinator bis zum 22. April. Hier die Zwischenbilanzen zu jedem Zyklus: Zyklus 2, Zyklus 3 und Zyklus 4.

Im März hatte die Regierung den Gewerkschaften und der FAPEL einige Vorschläge für eine «Anpassung» der Bilanzen vorgestellt. Es kam anschließend zu einem Meinungsaustausch zwischen den Verhandlungspartnern. Sie einigten sich auf ein neues Modell.