Die Frist, sich im „Biergerzenter“ auf die Listen eintragen zu lassen, lief am Donnerstag ab. Von den 32.143 Wählern sind 27.550 Luxemburger, die sowieso auf den Listen stehen. 4.593 sind ausländische EU-Bürger. Das sei ein Plus von 1.865 Wählern, so die Mitteilung der Stadt Luxemburg. 2009 waren noch 2.728 Nicht-Luxemburger in der Hauptstadt zu den EU-Wahlen aufgerufen.
EU-Bürger
Deutschland: 541
Österreich: 29
Belgien: 367
Bulgarien: 30
Zypern: 0
Kroatien: 2
Dänemark: 58
Spanien 142
Estland: 5
Finnland: 18
Frankreich: 1157
Großbritannien: 155
Griechenland: 63
Ungarn: 21
Irland: 50
Italien: 619
Lettland: 5
Litauen: 4
Malta: 2
Niederlande: 58
Polen: 31
Portugal: 1116
Rumänien: 47
Tschechien: 23
Slowakei: 13
Slowenien: 9
Schweden: 28
Am 22. Januar hatte Bürgermeisterin Lydie Polfer noch von einer schleppenden Wahlbeteiligung der EU-Ausländer in der Hauptstadt berichtet. Ganze 2.845 standen vor etwas mehr als einem Monat auf den Wählerlisten. Geplant waren Treffen mit verschiedenen Vereinigungen, auch ein persönlicher Brief sollte die EU-Bürger dazu animieren, sich auf die Luxemburger EU-Wählerlisten eintragen zu lassen. Die 1.748 zusätzlichen Einträge auf den Wahllisten innerhalb eines knappen Monats dürften für eine gewisse Zufriedenheit sorgen.
Lieber in der Heimat oder gar nicht
Allerdings war am 22. Januar auch die Zahl von 48.798 EU-Bürgern über 18 Jahre genannt worden, die auf Hauptstadtgebiet wohnen. Viele scheinen demnach lieber in ihrem Heimatland zu wählen, oder eben gar nicht.
Die meisten EU-Wähler in der Hauptstadt stellen nach den Luxemburgern die Franzosen mit 1.157 Wählern, gefolgt von Portugiesen (1.116), Italienern (619), Deutschen (541) und Belgiern (367). Zypern ist die einzige Nation, von der in der Hauptstadt niemand an den EU-Wahlen teilnehmen wird. Kroatien und Malta stellen jeweils zwei Wähler.
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