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Schwarze Zahlen für Cargolux

Schwarze Zahlen für Cargolux

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LUXEMBURG - Cargolux hat das Geschäftsjahr 2013 mit einem Netto-Jahresgewinn von 8,4 Millionen Dollar abgeschlossen. Im Vorjahr war es noch ein Netto-Verlust von 35,1 Millionen Dollar.

Die Frachtfluggesellschaft Cargolux hat das Jahr 2013 mit einem Netto-Jahresgewinn von 8,4 Millionen Dollar abgeschlossen. Das wurde am Mittwoch nach der Jahreshauptversammlung in Luxemburg bekannt. Im Vorjahr hatte die Firma einen Netto-Verlust von 35,1 Millionen Dollar verbucht. Der Gesamtumsatz stieg um 14,4 Prozent auf 1.988,5 Millionen Dollar.

Die Gesellschaft blickt auf ein bewegtes Jahr zurück. Nicht nur wegen der Turbulenzen um neue Teilhaber. Trotz einer leichten Erholung im letzten Quartal habe man 2013 in einem schwierigen Umfeld operiert, heißt es.
Die Frachtkapazitäten stiegen weiterhin schneller als die Nachfrage, was einen Rückgang der Erträge und der Auslastung zur Folge hatte. Dennoch konnte die Gesellschaft das Volumen der verkauften Tonnen um 16,7 Prozent von 645.759 im Jahr 2012 auf 753.848 im Folgejahr erhöhen. Die durchschnittliche Auslastung der Maschinen ging jedoch um 0,9 Prozent auf 67,7 Prozent zurück.

Für 2014 erwarte man keine wesentlichen Verbesserungen am Markt, sagte Cargolux-CEO Dirk Reich am Mittwoch.

Die Cargolux-Flotte wurde 2013 um drei neue Boeing 747-8F erweitert. Die durchschnittliche tägliche Auslastung einer Maschine lag bei fast 15 Stunden. Derzeit betreibt die Gesellschaft neun Boeing 747-8 Frachtflugzeuge und elf Boeing 747-400 Frachtmaschinen. Ihr Marktanteil am internationalen Frachtgeschäft lag 2013 bei 3,5 Prozent.