Keine Forderungen an die Regierung hatten dieses Mal die Teilnehmer der Veranstaltung am Samstag auf der Place Clairefontaine. Der Platz um Großherzogin Charlotte stand im Zeichen des Europa-Tages.
Stände der EU-Mitgliedsländer säumten den Platz, auf einer Bühne gaben Laienkunst-Ensembles Proben ihres Könnens.
Außergewöhnliche Gäste waren dieses Mal die politischen Parteien, die am 25. Mai an der Europa-Wahl teilnehmen. Und so waren am Samstag etliche Kandidaten der neun Listen unter den jeweiligen weißen Pavillons anzutreffen, die man den Parteien zur Verfügung gestellt hatte. Es gab diesmal nicht nur Kuchen am Stand der EU-Kommission. So boten auch die Grünen den Besuchern ein Stück süßes Gebäck an und ein Flyer der Partei zur anstehenden Wahl gleich mit dabei. Bei der LSAP gab es neben Wahlmaterial einen Kugelschreiber ebenso bei der Piratenpartei. Die PID ihrerseits bot einen Kaffee- bzw. Teekrug an. Wahlbroschüren und Gadgets brachte ebenfalls die Konkurrenz von CSV, DP, KPL und déi Lénk an den Mann bzw. die Frau, die sich an diesem verregneten Tag in die Stadt verirrt hatten.
Den Beschluss, den 9. Mai 1985 als Europa-Tag zu begehen, fasste der EU-Rat 1985 in Mailand. An diesem Tag sollte der Erklärung von Robert Schuman vom 9. Mai 1950 gedacht werden, die die Grundlage für die Schaffung der späteren Europäischen Union legen sollte. Seitdem wird der Tag in allen EU-Mitgliedsländer begangen.
Den Interessenten bot sich am Samstag in Luxemburg auch die Gelegenheit, den Europäischen Gerichtshof auf Kirchberg zu besichtigen.
Zu Demaart












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