Freitag23. Januar 2026

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Drogen führen hinter Gitter

Drogen führen hinter Gitter
(Tageblatt-Archiv)

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Wegen Drogen und Gewalt kommen in Luxemburg die meisten Menschen ins Gefängnis. Das Justizministerium hat nach einer parlamentarischen Anfrage aktuelle Zahlen veröffentlicht.

Wer sitzt weswegen in Schrassig ein? Der Abgeordnete Justin Turpel (féi Lénk) wollte in einer parlamentarischen Frage Details. Am Montag kam die Antwort vom Justiziminster Felix Braz. Demnach sitzen die meisten Menschen wegen Drogen ein. 28 Prozent der Männer und 17 Prozent der Frauen verübten in diesem Zusammenhang eine Straftat. 2011 waren es noch 32 Prozent bei den Männern und 23 Prozent bei den Frauen.

Hinter der Drogenproblematik kommt gleich die Gewalt in Verbindung mit einer Straftat. Sie macht bei den Männern 16 Prozent aus. Bei den Frauen lag sie im vergangenen Jahr bei 17 Prozent. Besonders hoch ist dabei die versuchte Tötung. Lag sie 2011 noch bei 10 Prozent bei den Männern, waren es 2013 rund 14 Prozent. Bei den Frauen ist sie in diesem Zeitraum um 10 auf 28 Prozent gestiegen.

Wegen Brandstiftung sitzen 17,9 Prozent (Mann und Frau) ein. 2011 waren es noch 26 Prozent. Fast 18 Prozent sitzen wegen einer Straftat im Straßenverkehr ein. Hier waren es 2011 noch 14 Prozent. Die Zahlen beziehen sich nur auf Strafgefangene. Laut Braz gibt es keine aktuellen Zahlen über Staftaten bei Untersuchungshäftlingen.