Einige Mitglieder des Jugendparlamentes protestierten gegen den zumindest ungewöhnlichen Akt und besonders die Form, wie dies geschah. Der Präsident des «Confédération Générale de la Jeunesse du Luxembourg» (CGJL), Maurice Losch, und die fest angestellte Projektleiterin Tania Mathias verteidigten am Freitag während einer Pressekonferenz die Vorgehensweise. So sei das Jugendparlament ein pädagogisches Projekt zur Vermittlung von Wissen über die Institutionen und das politische Leben in Luxemburg und nicht mit einer Institution zu verwechseln. Obwohl dem Präsidenten mehrfach und wiederholt mitgeteilt worden sei, er dürfe keine Positionen im Namen des Parlamentes einnehmen, die nicht abgesprochen seien, habe dieser sich nicht hieran gehalten.
Eine sogenannte «lettre de consentement», die dies verdeutlichen sollte, sei ebenfalls von dem Betroffenen ignoriert worden, so Losch während der Pressekonferenz. Die CGJL habe ihre Verantwortung übernommen und den Ausschluss bestimmt, der als «Pause» zu sehen sei. Im Herbst könne Weymerskirch wieder für das Jugendparlament kandidieren. Die Entscheidung, gegen die es keine Rekursmöglichkeit gebe, sei in dem zuständigen CGJL-Gremium genommen worden.
Am Freitag protestierte die FNEL übrigens gegen die Vorgehesnweise der CGJL in diesem Dossier.
Robert Schneider/Tageblatt.lu
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