OGBL, LCGB und NGL-SNEP bereiten das Luxair-Personal auf gewerkschaftliche Aktionen vor. Am Freitag beschlossen sie eine «breitangelegte Mobilisierungskampagne». Grund der Unruhe bei der nationalen Fluggesellschaft sind die vorerst gescheiterten Verhandlungen zur Erneuerung des Kollektivvertrags.
Die Gewerkschaften werfen der Direktion vor, die Arbeits- und Lohnbedingungen verschlechtern zu wollen. Am 19. Juni haben sie bereits das Nationale Schlichtungsamt eingeschaltet.
Laut Gewerkschaften weigert sich die Direktion, den aktuellen Kollektivvertrag zu verlängern, und fordert einen dreijährigen Lohnstopp. Außerdem soll die aktuelle Lohntabelle durch eine neues Bewertungssystem ersetzt werden. Luxair wolle 18 Millionen Euro statt der vereinbarten 13 Millionen sparen, so die Gewerkschaften.
Er beabsichtige nicht, sich in diesen Streitfall einzumischen, sagte Premierminister Xavier Bettel (DP) am Freitag im Anschluss an die Ministerratssitzung. Man könne nicht alle Sozialprobleme eines Unternehmens auf die Regierung und die Politik abwälzen. Gefordert sind die Sozialpartner.
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