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Wenn Stress krank macht

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Drei Jahre lang gab es einen Aufwärtstrend bei den Krankmeldungen. 2013 pendelte sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr ein. Problematisch erweist sich die Zunahme von stressbedingten Krankheiten.

Nach einer dreijährigen Steigerung sind die Krankmeldungen mit 3,7 Prozent im Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Als problematisch erweist sich jedoch der erneute Anstieg der stressbedingten Krankheiten.

Auch 2012 lag der Krankenstand bei 3,7 Prozent. 2009 waren es 3,2 Prozent. Frauen waren im vergangenen Jahr etwas mehr krank gemeldet (4,1 Prozent) als Männer (3,5 Prozent). Das gleiche gilt für Grenzgänger (4 Prozent) im Vergleich zu den Einwohnern (3,5 Prozent). 46 Prozent der Angestellten in Luxemburg waren letztes Jahr überhaupt nicht krank gemeldet.

Gesundheitsbereich vorne

Der Sektor, in dem es 2013 die meisten Abwesenheiten aus Gesundheitsgründen gab, bleibt weiterhin der Gesundheitsbereich (4,8 Prozent). An zweiter Stelle befindet sich der Horeca-Sektor und an dritter Stelle der Transport. Am wenigsten Krankmeldungen gab es vergangenes Jahr im Bereich Informatik und Kommunikation (2,2 Prozent).

Der starke Anstieg der kurzzeitigen Abwesenheiten wegen Infektionskrankheiten (32,1 Prozent gegenüber 29,8 Prozent im Vorjahr) ist auf den kalten Winter in den ersten Monaten des Jahres 2013 zurückzuführen.

Ein ernsthaftes Problem bleiben allerdings weiterhin die Depressionen und andere stressbedingte Krankheitsfälle. Diese stellen mittlerweile 23,9 Prozent der langzeitigen Krankmeldungen dar. Das bedeutet einen erneuter Anstieg von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bereits 2012 hatte es bei den durch Stress verursachten Krankheiten eine Steigerung von 13 Prozent gegeben.