Knapp 70 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die Kamera-Überwachung des öffentlichen Raums in Luxemburg ihre persönliche Sicherheit erhöht. Das ergibt eine Untersuchung, die von der Uni Lëtzebuerg in Zusammenarbeit mit Statec durchgeführt worden ist. 3.025 Personen über 16 Jahre waren zwischen Juni und September 2014 telefonisch befragt worden. Vor allem bei älteren Semestern erhöht die Video-Überwachung das Sicherheitsgefühl: 77 Prozent bei den 30- bis 49-Jährigen, 80,5 Prozent bei den 50- bis 69-Jährigen. In der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen fühlen sich hingegen nur 61,8 Prozent sicherer dank Videokamera.
Auf Videoüberwachung für ihre Sicherheit vertrauen vor allem Personen, die Angst vor physischer Gewalt haben oder sich schon als Opfer möglicher Einbrecher sehen.
Unsicher fühlen sich etliche Bürger auch in den eigenen vier Wänden. 27 Prozent der Haushalte gaben an, über eine Alarmanlage zu verfügen. 57 Prozent haben ihre Wohnung mit einer Sicherheitstür versehen. Beide Sicherheitsvorkehrungen werden vor allem in alleinstehende Einfamilienhäuser eingebaut.
Die Feuerwaffe als Mittel zur Erhöhung der persönlichen Sicherheit ist wenig gefragt. Sechs Prozent der Befragten gaben an, mindestens eine Feuerwaffe zu besitzen. Nur 28 Prozent von ihnen erklärten dies mit Sicherheitsgründen. 53 Prozent der Waffenbesitzer betreiben Schießsport. Andere wiederum sind Waffensammler oder gehen auf die Jagd. 16 Prozent gaben an, bei Polizei oder Armee zu arbeiten.
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