Der Verwaltungsrat des Postunternehmens hat am Dienstag die Aufnahme «weiterführender Verhandlungen» mit der Raiffeisen-Bank beschlossen. Das teilte das Unternehmen mit. Der Entscheidung sind Gespräche mit anderen Schalterbanken im Land vorausgegangen worden. Die Herangehensweise der Raiffeisen-Bank käme den Erwartungen der Post am nächsten, wird Post-Generaldirektor Claude Strasser zitiert.
Post Luxemburg betreibt Post Finance, den alten Postscheck-Dienst. Dieser bietet seinen Kunden neben den klassischen Finanzoperationen am Schalter sowie Bankomat- und Kreditkarten auch die Online-Lösung e-banking CCP Connect an. Der Vorteil für den Kunden ist, dass die Kontoauszüge des Postgirokontos gebührenfrei sind.
Das aktuelle Wirtschaftsmodell des CCP stoße an seine Grenzen, so das Unternehmen. Zu schaffen machten vor allem die niedrigen Zinsraten. Sie drücken auf die Betriebsergebnisse. Mit der Raiffeisen-Bank soll nach einem alternativen Modell ausgearbeitet werden.
Bis auf Weiteres werde sich für die Postkunden nichts ändern, heißt es seitens des Unternehmens. Ob sich das Unternehmen in Richtung vollwertiger Bank entwickeln wird, ist derzeit noch unklar.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können