Trotz Betriebsschließungen und einem Anziehen der Nachfrage habe man noch immer Überkapazitäten in Europa. Das hat der Verantwortliche des Stahlgiganten ArcelorMittal für den Bereich Nordeuropa Wim van Gerven am Dientag in Paris gesagt. Die Nachfrage liege noch immer 29 Prozent unter den Rekordzeiten knapp vor dem Krisenjahr 2008. Die Produktion musste jedoch dank der Exporte nicht so stark zurückgefahren werden, so Julian Steer, Chefökonomist der Gruppe.
In diesem Jahr rechnet der Stahlproduzent mit einem Nachfragewachstum von 3 bis 4 Prozent.
Trotz der angespannten Marktlage denkt der Konzern an die Übernahme eine Stahlwerks in Italien. Es geht dabei um das in Schwierigkeiten steckende Werk Ilva in Taranto in Apulien.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können