Die Gemeinden müssen sanitäre Anlagen für die Busfahrer einrichten. Daran erinnert Nachhaltigkeitsminister François Bausch («déi gréng») die Gemeinden in einem Rundschreiben am Dienstag. Bausch reagierte damit auf einen Stellungnahme des LCGB, der sich erneut über fehlende Klos für die Busfahrerinnen und –Fahrer beschwert hatte. Betroffen sind hauptsächlich die Angestellten der privaten Busunternehmen der RGTR-Linien.
Das Einrichten von Haltestellen und Endstationen in den Gemeinden fällt seit einigen Jahren in den Kompetenzbereich der Kommunen und damit auch die Bereitstellung der sanitären Anlagen. Seit 2008 sind dem Transportministerium die Haushaltsmittel für derlei Ausgaben gestrichen worden. Man erinnere die Gemeindeverantwortlichen bei Zusammenkünften ständig daran, dass die Endstationen mit sanitären Anlagen ausgestattet sein müssten, um den Fahrern die passenden Arbeitsbedingungen zu gewährleisten, so Bausch in seinem Rundschreiben.
Themen bereits erörtert
Dass der LCGB einen offenen Brief veröffentlichte, überrasche ihn, meint Bausch in seinem offenen Brief, da man noch im Juli über die angesprochenen Themen geredet und man vereinbart habe, entsprechende Maßnahmen nach den Ferien zu ergreifen.
In ihrem Schreiben hatte die Gewerkschaft ebenfalls auf mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen für die Busfahrer hingewiesen. Laut Bausch sei man dabei, die RGTR-Busse mit einem telematischen Sicherheitssystem auszurüsten. Erörtern könnte man auch das Einrichten von Kameras in den Bussen, so wie das bereits der Fall für die CFL-Busse ist.
Zu Demaart
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