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Mehr Asylanträge im August

Mehr Asylanträge im August
(dpa/Symbolbild)

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Im August haben 94 Menschen in Luxemburg ein Asylgesuch eingereicht. Das sind 12 mehr als im Vormonat. Die meisten kommen aus Bosnien-Herzegowina.

Im August haben 94 Menschen einen Asylantrag in Luxemburg gestellt. Das sind 20 mehr als im Vorjahreszeitraum 2013, schreibt am Mittwoch das Außenministerium. Zum Vergleich: Im August 2011 waren es noch 221 Menschen, die um Hilfe baten. Insgesamt sind seit Januar 633 Menschen in Luxemburg gelandet. Das sind 438 weniger als 2013. Die meisten Asylbeweber kommen aus Bosnien-Herzegowina (23) gefolgt vom Kosovo (15) und Weißrussland (9). Aus dem Kriegsgebiet Syrien wurden elf Menschen gezählt, aus der Krisenregion Ukraine eine Person.

Lediglich vier Menschen wurden als Flüchtlinge anerkannt. 29 wurden abgelehnt. Drei Menschen wurden nach Italien abgeschoben. Eine Person wurde nach Spanien gebracht. Aus Deutschland wurden im August vier Menschen nach Luxemburg abgeschoben. Zwei kamen aus Frankreich und eine Person kam aus der Schweiz. Insgesamt wurden zehn Menschen in ihre Heimat abgeschoben. 49 verließen Luxemburg freiwillig.

Grundlage für Abschiebungen ist das Dublin-III-Abkommen der EU-Mitgliedsstaaten. Laut diesem Abkommen muss der Asylantrag in dem Land gestellt werden, in dem der Flüchtling in die Europäischen Union eingereist ist.