Montag26. Januar 2026

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Verdacht auf Geldwäsche im großen Stil

Verdacht auf Geldwäsche im großen Stil
(Reuters)

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Der russische Großunternehmer Wladimir Jewtuschenkow steht wegen des Verdachts auf Geldwäsche unter Hausarrest. Er pflegt beste Geschäftsverbindungen nach Luxemburg, dessen Ehrenkonsul er ist.

«Die Ermittler haben ausreichend Gründe für die Annahme, dass der Vorsitzende des Boards of Directors des russischen Mischkonzerns AFK Sistema, Wladimir Jewtuschenkow, mit Geldwäsche in besonders hohem Ausmaß zu tun hat,» teilte der Sprecher des russischen Ermittlungsausschusses, Wladimir Markin mit.

Laut der russischen Nachrichtenagentur «Ria Novosti» hat das Vermögensministerium der Teilrepublik Baschkortostan eine Klage von mehr als 209 Milliarden Rubel (4,17 Milliarden Euro) eingereicht. AFK Sistema ist einer der größten Mischkonzerne in Russland und pflegt auch Geschäftsverbindungen nach Luxemburg.

Ehrenkonsul von Luxemburg

Das Firmengeflächt ist neben der «East West United Bank» in Luxemburg auch an der «Redline Capital» beteiligt. Das Unternehmen ist auf internationalen Kunsthandel spezialisiert. Im Aufsichtsrat sitzt neben dem ehemaligen luxemburgischen Wirtschaftsminister Jeannot Krecké (LSAP) auch der Fedil-Präsident Robert Dennewald. Krecké wollte sich am Dienstagabend gegenüber dem Tageblatt nicht zu dem Verdacht auf Geldwäsche gegen den Oligarchen äußern.

Der russische Milliardär Wladimir Jewtuschenkow kam immer regelmäßig nach Luxemburg. Beispielsweise als Russlands Präsident Wladimir Putin Luxemburg 2007 einen Besuch abstattete, war er, als Teil der russischen Wirtschaftsdelegation, mit dabei. Als Anerkennung für seinen Einsatz für Luxemburg erhielt Wladimir Jewtuschenkow 2010 den Titel des Ehrenkonsuls für das Großherzogtum in Jekaterinburg und Chabarowsk.