Innerhalb von wenigen Tagen führt die Polizei erneut Personenkontrollen in einer Kneipe in der rue du Canal durch. Dabei kreuzen mehrere Polizeistreifen vor der Kneipe auf und fragen nach den Personalausweisen der Gäste. Auch in der Kneipe wurden Kontrollen durchgeführt. Der Besitzer des Lokals zeigt sich ratlos. Er hat inzwischen nach eigener Aussage einen Anwalt eingeschaltet. Die Polizei vor Ort gibt sich sehr zugeknöpft und spricht von einer Routinekontrolle.
Hinter vorgehaltener Hand heißt es, dass die Kontrollen im Zusammenhang mit der blutigen Schlägerei vor mehr als 14 Tagen stehen. Am Sonntagmorgen kam es in der rue du Canal/Ecke rue des Charbons zu einer blutigen Auseinandersetzung zwischen zwei Banden. Dabei wurde ein Mann mit einem scharfen Gegenstand an den Händen verletzt. Laut Augenzeugen soll er durch ein Schwert eine Hand verloren haben. Offiziell bestätigt ist dies allerdings nicht.
Ursache der Auseinandersetzung war ein Streit unter Gästen zweier Kneipen in der rue du Canal. Am Ort des Geschehens zeigte sich der Polizei ein Bild des Schreckens. Entlang der rue du Canal und vor einem Geschäft in der rue des Charbons fanden die Ermittler Blutlachen. Die Blutspuren reichten bis in die Fußgängerzone. Die rue des Charbons wurde für mehrere Stunden für die Spurensicherung gesperrt. Darauf angesprochen, zeigen sich die Wirte der Lokale in der Straße sehr bedeckt. Niemand will was gesehen haben. Die Pressestelle der Polizei weiß nichts von der aktuellen Kontrolle. Sie spricht von einem Escher Einsatz.
Zu Demaart
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