Die IS-Terrormiliz Islamischer Staat droht, «ungläubige Amerikaner und Europäer zu töten». Dazu gehören die Bürger jener Staaten, die sich zu einer Anti-IS-Koalition zusammengeschlossen haben. Auch Luxemburg. Dennoch wurden hierzulande bislang keine Maßnahmen ergriffen (siehe Artikel: IS-Miliz droht auch Luxemburg).
Der Abgeordnete Laurent Mosar (CSV) greift das Thema am Mittwoch in einer parlamentarischen Frage auf. Er erfragt angesichts der mutmaßlichen Bedrohung die Position der Luxemburger Regierung. Frankreich hatte am Dienstag als einziges Land eine Reisewarnung für 30 afrikanische und arabische Staaten ausgegeben.
Sicherheitsmaßnahmen
Es stellen sich nun die Fragen: Zieht Luxemburg nach? Werden auch innere Sicherheitsmaßnahmen verstärkt? Gibt es eine Koordination bei den Reisewarnungen in der Europäischen Union?
In der zweiten Nacht infolge bombardieren am Mittwoch ausländische Kampfflugzeuge Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien. Die Luftangriffe werden von der USA sowie fünf arabischen Verbündeten geflogen.
Zu Demaart
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