2012 verzeichnete die Luxemburger Polizei 30 Straftaten mit fremdenfeindlichem Hintergrund. Im Vorjahr waren es 31 Fälle, wobei 38 Opfer gezählt wurden. Das geht aus einer Antwort von Justizminister Félix Braz und Polizeiminister Etienne Schneider auf eine parlamentarische Anfrage von LSAP-Abgeordnete Taina Bofferding hervor.
Die Staatsanwaltschaft aus Luxemburg und Diekirch behandeln sämtliche Fälle, die in Verbindung mit Fremdenhass stehen. Ein für nur solche Fälle ausgebildeter Magistrat steht der Justiz zur Verfügung.
Auf die Frage, ob es eine Dunkelziffer gebe, antwortet die Regierung: «Über nicht eingereichte Klagen mit ausländerfeindlichem Hintergrund kann die Polizei keine Angaben machen.» In diesem Zusammenhang wird erinnert, dass Rufmord, Verleumdungen sowie körperliche Angriffe strafbar sind.
Zu Demaart
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