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Luxemburg behält seinen Picasso

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Die Regierung wird den Picasso doch nicht veräußern. Einem schlechten Kauf würde ein schlechter Verkauf folgen, so Premierminister Xavier Bettel am Mittwoch.

Das Picasso-Gemälde «Paysage de Cannes au crépuscule» hat am Mittwoch den Ministerrat beschäftigt. Das Werk hatte der Staat 1999 erworben, nachdem die Leihgabe beschädigt worden war. Premierminister Xavier Bettel sagte am Mittwoch, das Werk sei damals zu teuer bezahlt worden. Mit einem guten Verkaufspreis rechnet man nicht. Also soll es in die Vermögensbestände des Staats gehen.

Das Bild sei nie dazu bestimmt gewesen, um in den endgültigen Besitz des Staates zu kommen, so Bettel. Seit dreizehn Jahren werde es bei einer Firma gelagert, die auf den Verkauf von Kunstgegenständen spezialisiert ist. Seither habe man wohl noch keinen Käufer gefunden, meinte Bettel. Dass das Bild zum Verkauf bestimmt sei, geht aus einem Schreiben von 2001 hervor, aus dem der Regierungschef am Mittwoch zitierte.