Luxemburg investierte 2012 rund 1.620 Millionen Euro (+0,4 Prozent) ins Schulwesen, also 3,8 Prozent des BIP. 2010 waren es 1.591 Millionen Euro, so eine Statec-Studie, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.
Im Jahr 2012 gab der Staat im Durchschnitt 18.938 Euro für einen Grundschüler, 20.436 für einen Sekundarschüler des klassischen Lyzeums und 20.082 Euro für einen Sekundarschüler des technischen Lyzeums aus. Insgesamt wurden 2012 83.097 Grund- und Sekundarschüler unterrichtet. Allerdings kommt der technische Sekundarunterricht in den Genuss von mehr Investitionen (463 Millionen Euro) als der klassische Sekundarunterricht (271 Millionen Euro). Die Investitionskosten für die Grundschule belaufen sich für das Jahr 2012 auf 887 Millionen Euro (54,7 Prozent).
Staat und Gemeinden finanzieren
Die Kosten des Schulwesens beinhalten neben den Gehältern (1.154 Millionen Euro) die Ausgaben für den alltäglichen Betrieb der Schule und deren Unterhalt, die Ausgaben für schulische Programme, die Investition in Immobilien und Mobiliar.
Der Luxemburger Staat beteiligte sich 2012 mit 1.396 Millionen Euro (86,2 Prozent) an der Finanzierung des nationalen Schulsystems gefolgt von 106 Gemeinden, die einen Beitrag von 224 Millionen Euro (13,8 Prozent) leisteten.
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