Am Sonntag wurde per Referendum in Hobscheid über eine mögliche Fusion mit der Gemeinde Simmern abgestimmt. Das Ergebnis: 59,73 Prozent stimmten mit Ja, 40,27 Prozent mit Nein. Bei 1.690 Stimm-Abgaben gab es lediglich 30 „bulletins blancs“ oder ungültige.
Einer Fusion mit Simmern steht demnach nichts mehr im Wege, der Weg dorthin war allerdings etwas kompliziert.
Vorgeschichte
Denn zuerst liebäugelten die Gemeinden Simmern und Koerich miteinander. Die Koericher stimmten aber anders ab als erhofft. So richteten sich die Blicke der Simmerer in Richtung Hobscheid.
Alles ging seinen normalen Weg, bis dass sich eine Schöffin aus Simmern während einer Gemeinderatssitzung zu den Plänen ihrer Stimme enthielt und daraufhin der Hobscheider Gemeinderat mehrheitlich gegen ein eventuelles Referendum war.
In Simmern dagegen wurde die Volksbefragung am 25. Mai wie geplant abgehalten. Rund 58 Prozent der Bürger stimmten für eine Fusion mit Hobscheid.
Dieses Resultat führte den Gemeinderat aus Hobscheid dann dazu, trotzdem die Prozedur eines Referendums in die Wege zu leiten und somit die Einwohner zu den Urnen zu rufen.
Zu Demaart
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