Dienstag27. Januar 2026

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Guardian muss Millionenstrafe zahlen

Guardian muss Millionenstrafe zahlen
(dpa/Archiv)

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LUXEMBURG - Der US-Glasproduzent Gauardian ist vom Europäischen Gerichtshof zu einer Strafzahlung in Millionenhöhe wegen Preisabsprachen im Flachglas-Bereich verurteilt worden.

Am Mittwoch verringerte der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Höhe der Strafzahlung, die die EU-Kommission dem US-Glaskonzern Guardian Industries Corporation auferlegt hatte. Das Bußgeld wurde von 148 auf 103,6 Millionen Euro gesenkt. Der US-Konzern und dessen Luxemburger Tochter Guardian Europe Sàrl. mit Sitz in Düdelingen wurden verurteilt, da sie sich an einem Unternehmens-Kartell beteiligt und illegale Preisabsprachen im Flachglas-Bereich getätigt haben, schreibt das EuGH in einer Mitteilung am Mittwoch.

Der US- Konzern und Guardian Europe Sàrl. haben mit ihrem japanischen Konkurrenten Asahi Glass, dem britischen Unternehmen Pikington und dem französischen Mitbewerber Saint Gobain das Kartell seit 2007 gebildet. Die Unternehmen haben untereinander zwischen Anfang 2004 und Anfang 2005 illegale Preisabsprachen für Flachglas in der Baubranche getroffen, heißt es vom EuGH.