Am Freitag beginnt auf Kirchberg der Nationalkongress des OGBL, der alle fünf Jahre stattfindet. Etwa 600 Delegierte werden erwartet. Es wird ein neuer Präsident gewählt: Jean-Claude Reding geht, André Roeltgen, einziger Kandidat, kommt. Nach zwei Mandatsperioden und wegen der in den Statuten vorgesehenen Altersbegrenzung stellt sich Jean-Claude Reding nicht mehr zur Wahl. Roeltgen ist derzeit Generalsekretär der größten Gewerkschaft Luxemburgs. Dieses Amt werde nach seinem Ausscheiden nicht mehr besetzt, hieß es seitens der Gewerkschaft.
Die Kontinuität im Kampf gegen die Macht der Finanzjongleure bleibt gewahrt. Es wird keine Revolution geben, sagte der einzige Kandidat auf die Nachfolge Redings kürzlich in einem Radio-Interview. Die Gewerkschaft will sich aber strukturell reformieren. Überdacht werden soll unter anderem die aktuelle Struktur von lokalen und Regionalsektionen.
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