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120 Millionen Euro, kein Cent mehr

120 Millionen Euro, kein Cent mehr

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Ab Februar 2019 wird Luxemburg eine Luftwaffennation sein. Sein Militärflugzeug A400M wird dann ausgeliefert, wie 2010 versprochen. Und teurer wird er auch nicht.

120 Millionen Euro wird der A400M kosten, der im Februar 2019 Luxemburg ausgeliefert wird. Der Preis von 2001, wie im Gesetz von 2005 festgehalten, präzisiert Armeeminister Etienne Schneider (LSAP) in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des adr-Abgeordneten Fernand Kartheiser. Betriebs- und Unterhaltskosten ebenso wie Wartungs- und Pilotenausbildungskosten sind nicht in diesem Betrag enthalten.

Kinderkrankheiten seien beim Luxemburger Flieger ausgemerzt, hofft man im Armeeministerium. Es handele sich um das 117. Exemplar der Serie. Geflogen wird die Maschine von drei Mannschaften mit jeweils zwei Piloten und zwei Loadmasters. Das Ausbildungsprogramm werde wie geplant fortgesetzt, sagt Schneider. Kartheiser hatte mögliche Kürzungen im Zusammenhang mit dem Sparprogramm der Regierung angesprochen. Das Ausbildungsprogramm werde auch nach 2018 fortgeführt. Dass die dafür vorgesehenen Haushaltsmittel zurückgehen, sei darauf zurückzuführen, dass weniger Piloten gleichzeitig ausgebildet werden.

Neben der Anschaffung, der Wartung, dem Betrieb und der Pilotenausbildung und –bezahlung wird das Land auch für Infrastrukturarbeiten am belgischen Militärflughafen bei Florennes in der Wallonie aufkommen, dort wo die luxemburgische A400M mit sieben belgischen Maschinen stationiert sein wird. Die Beitragsobergrenze liegt bei 17,26 Millionen Euro.

Die Kosten für das Projekt A400m belaufen sich bis 2019 auf insgesamt 168 Millionen Euro. Bislang hat Luxemburg 72 Millionen Euro in das Projekt gesteckt. Nach der Auslieferung sollen sich die jährlichen Verwaltungskosten auf 40.000 Euro belaufen.