Freitag30. Januar 2026

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Gedenken an Charlie-Hebdo-Tote

Gedenken an Charlie-Hebdo-Tote
(Lucien Montebrusco)

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In Luxemburg-Stadt haben sich am Donnerstagmittag Hunderte Menschen versammelt, um ihre Solidarität mit den Opfern und ihren Angehörigen in Paris zu zeigen.

Nach dem Terroranschlag in Paris gegen die Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» haben am Donnerstagmittag hunderte Menschen der Ofer gedacht. Unter anderem auf Initiative der Luxemburger Presse haben sich um 11.30 Uhr rund 1500 Personen auf der Place Clairefontaine versammelt, um der Opfer zu gedenken und Solidarität zu zeigen. Bereits am Mittwochabend gab es mehrere Kundgebungen in der Stadt.

Eine bunte Mischung von Kulturschaffenden, Journalisten, Politikern und andere Demonstranten gedachte schweigend der dramatischen Ereignisse am Vortag. In einer kurzen Erklärung sprach Premierminister Xavier Bettel mit tränenerstickter Stimme von einem Akt der Barbarei.

Nach dem Mordanschlag von Paris hat in Frankreich ein Tag der nationalen Trauer begonnen. Präsident François Hollande forderte die Franzosen zu einer Gedenkminute am Donnerstagmittag auf. Sein Premier Manuel Valls bat Unternehmer, dies den Angestellten zu ermöglichen.

Zur gleichen Zeit will die Nationalversammlung an die Opfer des Anschlags auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» mit einer Zeremonie erinnern. An der berühmten Kathedrale Notre-Dame im Herzen von Paris sollen zum Gedenken die Glocken läuten.