In einer am Samstag veröffentlichten Mitteilung zeigen sich „déi Lénk“ „entsetzt“ über das am Mittwoch vereinbarte Abkommen zwischen der Regierung und dem Dachverband der Luxemburger Unternehmer UEL. Darin verständigten sich beide Seiten zu 19 Punkten, unter anderem zu Einstellung von Arbeitslosen, Anpassung der staatlichen Beiträge in die „Mutualitäts-Kasse“ oder aber auch Anpassung des Mindestlohns für verschiedene Berufszweige.
„déi Lénk“ befürchten in diesem Zusammenhang „Angriffe auf den Mindestlohn und drohende Verschlechterung der Arbeitsbedingungen“. Während die privaten Haushalte mit Steuererhöhungen belastet werden, seien die Unternehmen davon ausgenommen. Sie bekämen sogar „Steuererleichterungen in Aussicht gestellt“, monieren „déi Lénk“. Dabei setzen sie einen Seitenhieb in Richtung LSAP, die in ihrem Wahlprogramm „mehr Ausgewogenheit bei der Besteuerung von Arbeit und Kapital, Betrieben und Privatpersonen“ versprochen habe.
Insgesamt fällen „déi Lénk“ ein vernichtendes Urteil über das Abkommen zwischen Regierung und UEL und sprechen von einem „inakzeptablen soziale(n), ökologische(n) und demokratische(n) Rückschritt.“
Zu Demaart
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