Am Genfer See vor einer herrlichen Bergkulisse entsteht ein neues Weltbild. Am „Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire“ (CERN) wollen Wissenschaftler aus rund 100 Ländern den letzten Rätseln des Universums auf die Spur zu kommen.
03.02.2015 Hinter der eher unscheinbaren Fassade der Halle 180 im Genfer „Conseil européen pour la Recherche nucléaire“ (CERN) befindet sich die weltweit größte Produktionsstätte für supraleitende Dipolmagnete. (Isabella Finzi)
(Isabella Finzi)
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26.1.2015 Im März 2015 endet das zweijährige Warten auf den Neustart des Large Hadron Colliders (LHC), des leistungsstärksten Teilchenbeschleunigers der Welt am Europäischen Kernforschungszentrum Cern in Genf. (Isabella Finzi)
Nach der Umrüstungsphase soll der LHC Kollisionen mit bislang unerreichter Energie ermöglichen. (Isabella Finzi)
Damit wollen die Wissenschaftler das Standardmodell der Teilchenphysik überprüfen. Eine andere Hoffnung ruht auf dem Klimagipfel der Vereinten Nationen, der im Dezember 2015 in Paris stattfindet. (Isabella Finzi)
(Isabella Finzi)
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Wir beginnen unsere CERN-Serie mit der Magnets Facility, weil der „Large hadron collider“, die pulsierende Ader des CERN, ohne Magnete gar nicht erst denkbar wäre. (Isabella Finzi)
(Isabella Finzi)
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Der Mega-Teilchenbeschleuniger steht und fällt mit den richtigen Magneten. (Isabella Finzi)
Er ist quasi ein Magnet homerischen Ausmaßes mit titanischer Energie und mikroskopischer Präzision. (Isabella Finzi)
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(Quelle: CERN / Grafik: Tageblatt/Julien Primout)
(Isabella Finzi)
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Im CERN, dem vielleicht größten kollaborativen wissenschaftlichen Projekt weltweit, will man herausfinden, wie es sich mit dem Aufbau der Materie verhält.
Das Herzstück des CERN ist der sage und schreibe 27 km lange «Large Hadron Collider»(LHC) der gewaltigste und stärkste Teilchenbeschleuniger der Welt. Er ist so groß, dass er grenzübergreifend gebaut wurde. Und das nicht zuletzt wegen der Energiepreise. Der LHC ist das vielleicht aufwendigste Projekt aller Zeiten, ganz großes Kino: 10.000 Forscher aus über 100 Staaten haben an seinem Bau mitgewirkt, 3.000 arbeiten vor Ort daran.
Bei unserem zweitägigen Besuch haben wir gesehen: für den Laien kaum verständliche Experimente mit klingenden Namen, begeisterte Forscherpersönlichkeiten, erfinderisches Gewusel, erstaunliche Gerätschaften. Wir haben Worte gelernt, die wir uns kaum merken konnten, noch komplexeren Theorien von Supersymmetrien und dunkler Materie gelauscht, haben Dinge gehört, von denen wir damals, nach dem Physikunterricht, nicht den leisesten Anflug einer Ahnung hatten.
Am Ende waren wir schwer beeindruckt und kamen nicht umhin festzustellen, dass das alles irgendwie gar nicht so nerd-ig und Daniel Düsentrieb-mäßig daher kommt, wie man es erwartet hatte.
Kurzum, wir waren ziemlich begeistert. Alles verstanden? Nö. Aber wahnsinnig spannend war es trotzdem und das wollen wir ihnen ab heute jeden Dienstag zeigen.
Mehr dazu am Dienstag in Ihrer Tageblatt-Ausgabe.
Teil 2 Unserer Serie zum CERN erscheint am 3. Februar.
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