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Bettel verteidigt Vorgehen in Petingen

Bettel verteidigt Vorgehen in Petingen
(Jean-Claude Ernst)

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Über den Polizeieinsatz von Petingen hört man in der öffentlichen Meinung viel Kritik. Premierminister Xavier Bettel stellt sich hinter die Sicherheitsbehörden.

Wegen der aktuellen Ereignisse im Zusammenhang mit den Terroranschlägen von Paris, der zerschlagenen Terrorzelle von Verviers und dem aktuellen Anti-Terror-Einsatz in Petingen, arbeitet das «Haut-commissariat à la Protection nationale» (hcpn) an einem neuen Sicherheitsplan für Luxemburg. Dabei geht es um eine nationale Terrorskala. Damit will man Gefahren besser einschätzen können.

Was in Frankreich «plan Vigipirate» genannt wird, heißt in Luxemburg Puma. Diese Sicherheitsskala (grün, gelb rot) gilt derzeit aber nur für das großherzogliche Palais, kirchliche Einrichtungen und die Synagoge in Luxemburg-Stadt.

Polizeieinsatz verteidigt

Am Freitagmorgen wurde eine erste Bilanz mit dem hcpn gezogen. «Wir haben lediglich über den aktuellen Zustand und das Timing für die weiteren Schritte gesprochen», sagt Xavier Bettel im Briefing nach dem Ministerrat. «Wir brauchen eine Sicherheitsskala für Luxemburg. Wir arbeiten daran,» wirft er nach.

Er habe im Ministerrat über den Einsatz in Petingen gesprochen, so Bettel. Er begrüßte dabei ausdrücklich das Vorgehen im Süden von Luxemburg. «Hier wurde schnell reagiert. Ich unterstütze das», betont der Premierminister. Kritik über den Polizeieinsatz weist er zurück. «Lieber zuviel als nicht genug. Danach ist man immer schlauer,» so Bettel vor der Presse.