Die Richter der Kriminalkammer urteilten am Mittwoch in einer Affäre gegen den 45-jährigen Gilles Lousada. und den 44-jährigen Habès B. Beiden wurde bewaffneter Raubüberfall vorgeworfen. Sie sollen am 9. Dezember 1999 einen Kassierer einer Bank überfallen haben. Jetzt wurden sie zu Haftstrafen von 16 und 14 Jahren verurteilt. Die Taten, die den beiden Angeklagten vorgeworfen werden, betreffen eine ganze Reihe von Überfällen.
Ein dritter Mann, David S., der ebenfalls damals dabei gewesen sein soll, wurde im Februar 2013 zu einer Haftstrafe von 18 Jahren verurteilt. Auch Gilles Lousada. ist wegen anderer Delikte bereits rechtskräftig verurteilt. Am Dienstag wurde er zu einer weiteren Haftstrafe von 16 Jahren verurteilt.
Habès B. wurde zu einer Gefängnisstrafe von 14 Jahren verurteilt. Am 9. Dezember 1999 sollen die Männer den Kassierer einer Bankfiliale in Rodange – dieselbe Bank war bereits im Februar 1999 überfallen worden – mitsamt seiner Familie in deren Privathaus in Petingen eine Nacht lang gefesselt und eingesperrt haben. Am Tag danach seien die Beschuldigten mit dem Kassierer zur Bank gefahren und sollen ihn dazu gezwungen haben, den Tresor zu öffnen. Rund sieben Millionen Luxemburger Franken wurden bei dieser Tat geklaut.
Zu Demaart
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