Am Dienstag stimmen die Abgeordneten im Parlament über die Reform im öffentlichen Dienst ab. Das sorgt vor der Chamber für Ärger. Langjährige Erzieher und Sozialpädagogen fühlen sich ungerecht behandelt. Wenn die Abgeordneten über die Reform abstimmen, wollen sie vor der Chamber demonstrieren. Denn obwohl sie als die großen Gewinner dieser Reform dahingestellt werden, können diese leider nur teilweise damit zufrieden sein, heißt es.
Die Reform werde auf Kosten der schon über 10, 20 oder 30 Jahren im Staatsdienst tätigen Erzieher und Sozialpädagogen durchgeführt. Diese, welche seit Jahrzehnten falsch einklassiert waren, werden in den Übergangsbestimmungen fast keine Aufbesserung erfahren und sollen auf die bereits seit 2001 in Aussicht gestellte Gerechtigkeit verzichten. Dies im Gegensatz zu den nach der Reform eingestellten Erziehern und Sozialpädagogen, welche in den Genuss der neuen Laufbahnen kommen, heißt es am Montag
Auch die «Association des Chargés de l‘Enseignement national»-ACEN hat für Dienstag zu einer Protestkundgebung vor dem Parlamentsgebäude aufgerufen. Sie fühlen sich in zahlreichen Punkten benachteiligt. Ihnen geht es unter anderem um bessere Arbeitsbedingungen, Änderungen bei der Aufnahmeprüfung sowie Anerkennung der Diplome. Sie erhält Unterstützung durch den SEW/OGBL, der seine Mitglieder und Symphatisanten dazu aufruft, sich an dem Protest gegen die Reform zu beteiligen.
Zu Demaart
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