Donnerstag29. Januar 2026

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Schlechte Noten für Pressefreiheit

Schlechte Noten für Pressefreiheit
(Ritchie B. Tongo)

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Die Pressefreiheit in Luxemburg bekommt schlechte Noten. Die Rangliste von Reporter ohne Grenzen platzierte das Großherzogtum auf Platz 19 und begründet wieso.

Schlechte Noten für die Pressefreiheit in Luxemburg, so die investigative Webseite Wapjournalist.com am Freitag. Das Großherzogtum kommt laut der neuen Rangliste von Reporter ohne Grenzen nur auf Platz 19 von 180. Damit fällt Luxemburg im Vergleich zum Vorjahr um 15 Plätze zurück.

Grund für die schlechten Noten sei die Mehrsprachigkeit in der Luxemburger Medienlandschaft. Berichtet werde in Deutsch, Französisch und Luxemburgisch. Wegen der geringen Größe des Landes seien die auflagestärksten Zeitungen oft gleichzeitig Lokalzeitung, überregionale Zeitung und Parteiblatt, heißt es in dem Bericht.

Enge Verbindungen

Laut Reporter ohne Grenzen würden Angriffe auf den Quellenschutz und enge Verbindungen zwischen Politik, Wirtschaft und Medien den aufkeimenden investigativen Journalismus in Luxemburg behindern.

Das schlechteste Resultat in Europa fährt Bulgarien ein. Dort würden bei regierungskritischen Demonstrationen regelmäßig Journalisten Ziel von Polizeigewalt. Unabhängige Journalisten müssten mit Schikanen rechnen.

(Die Rangliste von Reporters sans frontières war bereits im Februar 2015 veröffentlicht worden.)