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Was passiert mit dem Holzabfall?

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Regelmäßig werden in Luxemburg Hecken und Bäume entlang der Straßen geschnitten. Was passiert mit dem Abfall, der dort anfällt? Die Antwort des Infrastrukturministers.

Die CSV-Abgeordneten Martine Hansen und Marco Schank wollen Erklärungen. Wie es scheint werden die Äste, die beim Hecken- und Baumsäubern entlang der Straßen anfallen einfach kleingehächselt und zurückgelassen oder einfach verbrannt, so beide Parlamentarier. Das sei Verschwendung. «Wäre es nicht sinnvoller, diesen Grünabfall den Gemeinden anzubieten, für ihre Holzschnitzelanlagen?», schlagen sie vor. Mehrere Gemeinden hätten schon Interesse bekundet, so beide CSV-Politiker.

Die Holzschnitzel und Späne werden nicht alle einfach am Straßenrand zurückgelassen, betont in seiner Antwort auf die parlamentarische Anfrage Infrastrukturminister François Bausch. Nur bei kleinen Mengen würden sie gehächselt und entlang der Straße verteilt. Der Abfall werde auf diese Weise wieder in den biologischen Kreislauf eingeführt, so der Minister. Die Straßenbauverwaltung arbeitet in diesem Zusammenhang mit mehreren Partnern zusammen, wie Vall Energie, den Energieatelier oder der Gemeinde Redingen/Attert.

10 Kubikmeter pro Tag

Die Teams der Straßenbauverwaltung, welche die Baumpflege entlang der staatlichen Verkehrswege durchführen, schneiden durchschnittlich 10 Kubikmeter Holz pro Tag. Jährlich fallen so zwischen 1.500 und 1.800 Kubikmeter Holzabfall an. Der Großteil der Holzschnitzel werden in staatlichen oder kommunalen Anlagen entsorgt, so Bausch. Das Holz, das nicht sofort benötigt wird, werde in regionalen Depots gelagert, bis es gebraucht wird.

Die Idee, das geschnittene Holz den Gemeinden für Heizzwecke zur Verfügung zu stellen, sei nicht neu, so der Minister. Eine Arbeitsgruppe habe vorgeschlagen, eine Karte anzufertigen, mit allen Installationen, wo Holzschnitzel benötigt werden. Man werde die Forstverwaltung in diese Arbeit einbinden. Auf diese Weise soll die Nutzung von Biomasse gefördert werden.