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Kine-Schule, Europa-Schule und ein Lyzeum

Kine-Schule, Europa-Schule und ein Lyzeum
(Jens Wolf)

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Differdingen bekommt eine private physiotherapeutische Hochschule. Nach der Europa-Schule wünscht man sich auch ein klassisches Lyzeum.

Der Kreis ist geschlossen. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen, über einen Erbbaurechtsvertrag eine private physiotherapeutische Hochschule im ehemaligen Oberkorner Hallenbad einzurichten.

Die Debatten zeugten von heller (déi gréng, LSAP und CSV) bis gebremster Begeisterung (Pierrette Schambourg, CSV, und Gary Diderich, déi Lénk) bis zur strikten Ablehnung (Ali Ruckert, KPL).
Mehrheitlich genehmigt wurde dieser Vertrag für die Dauer von 30 Jahren mit der „International University of Health, Exercice and Sports Luxembourg“, die den Löwenanteil der Umbauarbeiten finanzieren will, derweil die Stadt Differdingen für den Vorbau (administrativer Teil und hygienische Einrichtungen) 545.000 Euro übernehmen muss.

700 bis 1.100 Studenten sollen hier einen Lehrplatz finden. „Ein Meilenstein für die ‚Cité du fer‘“ meinte Schöffe Fred Bertinelli (LSAP), „ein weiterer Schritt in Richtung Universitätsstadt“, Bürgermeister Roberto Traversini (déi gréng). Bedenken kam aus den Reihen der Koalition und der Opposition, bevor man das Projekt gegen die Stimme des KPL-Rates Ali Ruckert absegnete.

Ganz überraschend kündigte Bürgermeister Roberto Traversini im Rahmen einer Diskussion über die Ansiedlung eines „Europa“-Lyzeums in Differdingen an, dass die regierende Koalition den Bau eines weiteren klassischen Lyzeums anstrebe, weil immerhin noch 2.500-3.000 Schüler aus der Gemeinde in anderen Ortschaften studieren müssen.

FH