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Die Inflation nähert sich der Null-Marke

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Der Sommerschlussverkauf beeinflusst die Preisstabilität. Die Verbraucherpreise sind im Juli nur um 0,6 Prozent gestiegen, meldet das Statistikinstitut Statec.

Zwei Faktoren beeinflussten im Monat Juli die Preise besonders stark: der Sommerschlussverkauf und der Ölpreis.

Am stärksten verbilligte sich die Kategorie „Kleidung und Schuhe“, diese Güter waren im Juli ganze 14,6 Prozent billiger als im Monat davor. Innerhalb dieser Kategorie war es das Schuhwerk für Damen, das mit den größten Preisnachlässen verkauft wurde. Daneben sind Möbel auch mit Nachlässen angeboten worden. Über fünf Prozent haben sich diese im Vergleich zum Vormonat verbilligt. Das Institut weist auch darauf hin, dass diese Preise in der Regel in diesem Monat wieder das übliche Niveau erreichen werden.

Daneben sind die Preise für Erdöl-Produkte um durchschnittlich zwei Prozent gefallen, nachdem sie sich im Juni leicht erholt hatten. Das Heizöl verbuchte mit 5,2 Prozent den bedeutendsten Preisrückgang. Nur Benzin war im Juli 0,6 Prozent teurer als im Monat davor. Im Jahresvergleich ist die Verbilligung noch deutlicher. Um ganze 10,5 Prozent waren die Erdölprodukte im Juli des Jahres 2014 teurer.

Dies entlastet nicht nur die Käufer von Neuwagen. Letztere haben sich im vergangenen Monat verteuert.

Teurer wurden auch, laut Statec, Flugreisen (+3,9 Prozent) und Freizeitvergnügen. Für die Verbraucher von höherer Bedeutung sind vor allem die Mieten und die Gebühren für Abwasser und Haushaltsabfälle, die sich ebenfalls um 0,2 Prozent, 2,9 Prozent bzw. 1,1 Prozent verteuert haben.

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