Am Sonntagmorgen verliert ein Autofahrer aus Belgien zwischen Wilwerdingen und der Wemperhardt die Gewalt über sein Fahrzeug. Er kommt von der Straße ab, schleudert in ein Waldstück und wieder auf die Straße.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mann in seinem Wagen eingeklemmt und schwer verletzt. Ein Krankenwagen brachte das Unfallopfer nach der Erstversorgung vor Ort ins nächste Krankenhaus.
Kritik
Wegen des Unfalls kam es vor Ort unter den Rettungskräften zu kritischen Äußerungen. Es geht um die Anforderung des Krankenwagens. Demnach verweigerte der zuständige Notarzt in Ettelbrück, einen Rettungshubschrauber zu schicken.
Ein Krankenwagen machte sich mit Blaulicht auf den Weg. Wo der Hubschrauber keine zehn Minuten braucht, war der Krankenwagen mehr als 20 Minuten unterwegs, so die Kritik.
Dem Rettungszentrum von Troisvierges seien keinerlei Meinungsverschiedendenheiten in dieser Angelegenheit bekannt, wurde uns am Sonntagabend seitens des Zentrums gesagt. Zur Entscheidung des Notartzes wolle und könne man sich nicht äußern.
Ein ähnlicher Fall sorgte vor knapp zwei Jahren für Polemik in Luxemburg. Ein Notarzt hatte damals mehrfach den Einsatz eines Rettungshubschraubers abgelehnt. Dies sorgte für eine parlamentarische Anfrage an den ehemaligen Gesundheitsminister Mars di Bartolomeo. Es soll sich im aktuellen Fall um denselben Arzt handeln.
(Der Beitrag wurde nachträglich ergänzt.)
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