Dienstag27. Januar 2026

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L’essentiel Radio, die neue Stimme

L’essentiel Radio, die neue  Stimme
(Fpizzolante)

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Ab kommendem Montag ist die Luxemburger Radiolandschaft um eine Station reicher. Dann startet L'essentiel Radio auf Frequenz 107.7.

Ab kommenden Montag geht L’essentiel Radio auf Sendung. Erstmals wird sich ein Luxemburger Radioprogramm an ein frankophones Publikum wenden. Ausgestrahlt wird das Radio auf der Frequenz 107.7, die vormals von DNR genutzt worden war. Die vom Haus St. Paul getragene Rundfunkstation hatte den Sendebetrieb 2014 eingestellt.

Logo" class="infobox_img" />Der Geschäftsführer von L’essentiel Radio Emmanuel Fleig,

Getragen wird das neue Radio von der Gesellschaft RadioLux, deren Kapital zu 40% von Edita, der Herausgeberin des «L’essentiel», zu 35% von der Gruppe Vincent Bragard, Serge Leeman und Samuel Tabari und zu 25% von der CLT-UFA gehalten wird.

Das Programm zwischen 6.00 und 20.00 Uhr bietet Unterhaltung, hauptsächlich Musik, praktische Infos, aktuelle Nachrichtenspots, Berichte zu Wetter und Verkehrssituation an. Laut L’essentiel zählt die Station zehn Mitarbeiter, darunter zwei Journalisten und drei Moderatoren, unter ihnen der vor allem bei belgischen RTL-Zuschauern bekannte Jean-Luc Bertrand.

Den offiziellen Start am kommenden Montag um 9.45 Uhr im Sendestudio in Differdingen gibt Premierminister Xavier Bettel. Er ist gleichzeitig Medienminister.

Im Vorfeld unterhielten wir uns mit dem Geschäftsführer von L’essentiel Radio, Emmanuel Fleig.

Warum wagt ein Haus, das vor allem in Print und Online sehr erfolgreich ist, nun das Abenteuer Radio?

Emmanuel Fleig: «L’essentiel Radio wird ein frankophones Radio sein. Die Strategie des L’essentiel ist es, sich an ein frankophones Publikum in Luxemburg zu wenden, d.h. in Luxemburg lebende Frankophone und in Luxemburg arbeitende Grenzpendler. Im Bereich Print und Online sind wir sehr erfolgreich. Wir möchten unser Angebot nun mit einem Radio vervollständigen. Da wir selbst keine Erfahrungen mit diesem Medium haben, sind wir Partnerschaften eingegangen. Wir glauben an die Synergien mit den L’essentiel-Redaktionen und unserem Vertrieb.»

Welches ist Ihr Zielpublikum?

Unser Zielpublikum ist dasselbe wie mit der Zeitung und unseren Internetauftritten. Wir möchten die 25- bis 49-Jährigen ansprechen.

Ihre mittelfristigen Zielvorgaben?

Genauso erfolgreich zu sein, wie wir es mit unseren Print- und Online-Produkten sind. Derzeit haben wir bei den über 15-Jährigen Luxemburgs eine Reichweite von 30 Prozent und von 65 Prozent bei den frankophonen Grenzpendlern, Franzosen und Belgier. Daran wollen wir anknüpfen.