Dienstag27. Januar 2026

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Sanders gewinnt gegen alle

Sanders gewinnt gegen alle
(Reuters/jim Young)

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Quinnipac, eine amerikanische Universität, hat eine etwas andere Umfrage geführt. Wen würden sie wählen wenn Trump gegen Sanders antreten würde? Oder Clinton gegen Cruz?

Eigentlich drehen sich die Umfragen in den US-Vorwahlen hauptsächlich um die nächste Etappe. Wer wird im nächsten Staat gewinnen? Die Universität Quinnipac, seit geraumer Zeit für ihre Umfragen in Präsidentschaftswahlen bekannt, hat sich für ein etwas anderes Rezept entschieden. Sie haben die Wähler gefragt, für wen sie sich, beispielsweise, zwischen Trump und Sanders entscheiden würden.

Die am Donnerstag veröffentlichte Resultate sehen sie hier:

Clinton gegen…

Clinton gegen Trump : 44 – 43
Sie gewinnt, aber knapp

Clinton gegen Cruz : 43 – 46
Sie muss sich Cruz geschlagen geben

Clinton gegen Rubio : 41 – 48
Viele der Befragten würden sich eher für Rubio entscheiden

Clinton gegen Kasich: 47 – 39
Kasich verliert um ganzer acht Punkte

Clinton gegen Bush: 43 – 44
Ein Kampf der Herrscherdynastien, den Bush gewinnt

Sanders gegen …

Sanders gegen Trump: 48 – 42
Trump verliert um sechs Punkte gegen Sanders

Sanders gegen Cruz: 49 – 39
Dann doch lieber Sanders

Sanders gegen Rubio: 47 – 41
Und schon wieder gewinnt er…

Sanders gegen Kasich: 45 – 41
Etwas knapper als bei den anderen

Sanders gegen Bush: 49 – 39
Dann aber ein Sieg auf ganzer Strecke

Befragt wurde 1342 Wähler. Natürlich ist die Umfrage nicht ganz ernst zu nehmen, da noch viel passieren kann bis zur Wahl im November. Der Trend ist aber auf jeden Fall interessant, da Sanders jegliche Siegchancen gegen einen republikanischen Kandidaten abgeredet wurden. Die Umfragen zeigen allerdings, dass, auf dem momentanen Stand der Dinge, eher Clinton gegen die meisten Republikaner den Kürzeren ziehen würde.

Sanders Chancen auf die Nominierung als Kandidat verbessern sich von Woche zu Woche. Seine Umfragewerte schnellen gerade in die Höhe und mittlerweile ist er Hillary Clinton dicht auf den Fersen. Bei den Republikanern bestimmt immer noch Donald Trump den Takt. Der Immobilienmogul würde laut landesweiter Umfragen ungefähr 15 Prozentpunkte vor dem Zweitplatzierten gewinnen.