Die Idee eines Internationalen Tages, der den Frauenrechten gewidmet ist, geht auf den Anfang des vergangenen Jahrhunderts zurück. Ein präziser Tag dafür war damals noch nicht bestimmt worden. Der 8. März als Internationaler Frauentag wurde erst ab 1921 anlässlich der zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen 1921 in Moskau als internationaler Gedenktag eingeführt.
Eine lange Geschichte demnach, dennoch bleibt der Tag auch im Zeitalter der schnellen und volatilen Information lebendig.
Einer Umfrage von TNS Ilres im Auftrag des Tageblatt bei jungen Frauen in der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen ergab, dass 79 Prozent vom 8. März als Internationalen Frauentag wissen. Der Tag sei ihnen durchaus ein Begriff, sagten sie. TNS Ilres hatte 409 Personen befragt, Luxemburgerinnen und Nicht-Luxemburgerinnen.
Überraschend klar fällt auch das Ergebnis der zweiten Frage aus. 62 Prozent der Befragten gaben an, sie würden sich aufgrund ihres Geschlechts persönlich nicht benachteiligt fühlen, sei es im Alltag, im Studium oder auf der Arbeit.
Das Bild der Frau in den Medien stört
Bestätigt sehen dürften sich die Frauenorganisationen und andere Vereinigungen, die seit Jahren das manchmal herabwürdigende Bild der Frau in den Medien bekämpfen. 64 Prozent der jungen Frauen sagten, das in den Medien oftmals gezeichnete Bild der Frau störe sie.
Insbesondere das stereotype Bild der Frau (sexy, jung, attraktiv dank schlanker Figur, die Frau als Lustobjekt) missfällt den Umfrageteilnehmerinnen. Das war bei 86 Prozent der Fall.
Nicht nur, dass sehr viele junge Frauen den 8. März als Internationalen Frauentag kennen, 71 Prozent sind auch der Ansicht, dass derlei Tag noch heute unbedingt notwendig ist.
Zu Demaart




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