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Hausdurchsuchung beim Fonds du Logement

Hausdurchsuchung beim Fonds du Logement
(Tageblatt/Ifinzi)

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Die Polizei durchsuchte am Dienstag die Geschäftsräume des Fonds du Logements. Die Beamten waren auf der Suche nach fehlenden Dokumenten zu Grundstücksverkäufen.

Die Durchsuchung fand im Rahmen der Affäre-Miltgen statt, die sich letztes Jahr im Frühjahr zutrug. Fünf Beamte durchsuchten am Dienstag die Geschäftsräume des Fonds du Logements. Dies meldete die Zeitschrift Paperjam heute Vormittag auf seiner Internetseite.

Die fünf Beamten waren auf der Suche nach fehlenden Dokumenten in der Affäre-Miltgen. Diese sollen Auskunft über drei Abkommen mit privaten Bauträgern geben.

Die drei Abkommen beziehen sich auf Grundstücksverkäufe in Oberkorn, Niederfeulen und Mamer, bei denen der Fonds du Logement Teilbebauungspläne (PAP) mit den privaten Bauträgern aushandelte. Damals noch unter der Leitung des Fonds du Logement Direktors Daniel Miltgen.

Bei dem Grundstücksgeschäft in Oberkorn ging es darum, dass der Fonds du Logements das Grundstück weit unter dem Marktwert kaufte und daraufhin eine Konvention mit dem Bauträger einging. Die anderen beiden Geschäfte in Niederfeulen und Mamer sollen ähnlich abgelaufen sein.

Ob diese Dokumente nun wirklich strafrechtlich von Bedeutung für die Affäre-Miltgen sind, wird sich wohl in der nächsten Zeit erst herausstellen.

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