Wladimir Putin hat den Rückzug des Großteils seiner Truppen aus Syrien befohlen. Dies meldeten am Montagnachmittag verschiedene Medien unter Berufung auf Putin selbst. Der Abzug beginnt am Dienstag.
Die russischen Streitkräfte, insbesondere die Luftwaffe, hätten ihre Mission im Großen und Ganzen erfüllt, wird Putin zitiert. Er hatte sich mit Außenminister Sergej Lawrow und Verteidigungsminister Sergej Schoigu getroffen.
Er, Putin, hoffe, dass der Beginn des Abzugs den Verhandlungsprozess der politischen Kräfte des Landes stimulieren werden, zitiert Itar-Tass den russischen Präsidenten.
Einen vollständigen Abzug aus Syrien bedeutet die Entscheidung jedoch keinesfalls. Der Militärstützpunkt in Tartus und der Luftwaffenstützpunkt Chmeimim bleiben weiterhin in Betrieb. Die zurückbleibenden Streitkräfte würden mit der Überwachung des Waffenstillstandes beauftragt.
Die Entscheidung sei nach Absprache mit Syriens Präsident Assad getroffen worden, so Putins Sprecher Dmitri Peskow.
Dem russischen Verteidigungsminsiter Sergej Schoigu zufolge töteten die russischen Streitkräfte in Syrien mehr als 2000 Kämpfer aus Russland. Unter ihnen befänden sich 17 Kommandanten, berichtet Itar-Tass.
Dank der russischen Luftschläge sei es gelungen, die Nachschubwege der «Terroristen» in Syrien zu vernichten, zitiert die russischen Nachrichtenagentur Ria-Nowosti Schoigu. Unterbrochen wurden die Hauptnachschubwege für Waffen und Munition sowie die Transportwege für Erdölprodukte in die Türkei.
Zu Demaart
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