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2. Selbstmordattentäter identifiziert

2. Selbstmordattentäter identifiziert
(AFP/Stringer)

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In Brüssel sprengen sich mutmassliche IS-Anhänger in die Luft. Es gibt viele Tote und Verletzte. Europa hält den Atem an. Mehr in unserem LIVETICKER.

Unser Liveticker ist beendet.

Nach den Anschlägen in Brüssel mit mehr als 30 Toten und 230 Verletzten laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Zu den Taten bekannte sich die Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS). Drei Attentäter sind inzwischen identifziert. Sie waren den Sicherheitsbehörden bekannt.

22.08 Uhr Zahlreiche Mitarbeiter und Anwohner des Brüsseler Flughafens haben sich am Mittwochabend zu einem Schweigemarsch versammelt. An dem Gedenken an die Opfer der Terroranschläge beteiligten sich nach Angaben der belgischen Nachrichtenagentur Belga Hunderte Menschen. Etliche trugen Kerzen, Blumen oder Taschenlampen bei sich.

21.38 Uhr Die Zahl der bei den Brüsseler Terroranschlägen verletzten Menschen ist erneut nach oben korrigiert worden. Nach am Mittwochabend veröffentlichten Zahlen erlitten nicht 270, sondern 300 Personen leichte oder schwere Verletzungen. Die Hälfte von ihnen lag am Mittwoch noch in Krankenhäusern, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. 61 Menschen mussten demnach auf einer Intensivstation behandelt werden. Die Zahl der Todesopfer liege unverändert bei 31, hieß es.

21.12 Uhr Einer der Brüsseler Attentäter war nach offiziellen Angaben der Mann, der die Bomben für die Pariser Terrorwelle vom November gebaut haben soll. Dies bestätigten ein europäischer Geheimdienstvertreter und ein französischer Polizist am Mittwoch der Nachrichtenagentur AP. Es scheint also eine Verbindung zwischen beiden Terrorwellen zu geben.

20.30 Uhr Der belgische Justizminister Koen Geens hat den Vorwurf der Türkei zurückgewiesen, den Brüsseler Selbstmordattentäter Ibrahim El Bakraoui fahrlässig auf freiem Fuß gelassen zu haben. El Bakraoui habe in Belgien keine terroristischen Straftaten begangen, sagte Geens am Mittwochabend dem Sender VRT. Als El Bakraoui von der Türkei ausgewiesen wurde, sei er lediglich als normaler Straftäter auf Bewährung bekannt gewesen. Seinem Wissen nach sei El Bakraoui auch nicht nach Belgien, sondern in die Niederlande abgeschoben worden, ergänzte Geens. Das niederländische Justizministerium teilte am Abend mit, der Vorgang werde geprüft. Weitere Informationen seien nicht vor Donnerstag zu erwarten.

19.07 Uhr Der seit Tagen gesuchte Terrorverdächtige Najim Laachraoui ist nach belgischen Medienberichten tot. Er sei einer der Selbstmordattentäter gewesen, die sich am Dienstag auf dem Brüsseler Flughafen in die Luft gesprengt hatten, berichtete der Sender RTBF am Mittwochabend. Der 24-Jährige stammt aus dem Brüsseler Stadtteil Schaerbeek, wo auch ein mutmaßlicher Unterschlupf der Attentäter vom Dienstag ausgehoben wurde. Der mutmaßliche Dschihadist soll im Februar 2013 nach Syrien gereist sein. Anfang September 2015 geriet er – mit falscher Identität unter dem Namen Soufiane Kayal – zusammen mit Salah Abdeslam und Mohamed Belkaid in eine Kontrolle an der Grenze zwischen Ungarn und Österreich. Laachraouis DNA soll auf Sprengstoff gefunden worden sein, der bei den Anschlägen in Paris verwendet wurde.

18.36 Uhr Der Flughafen von Brüssel bleibt auch Freitag geschlossen. Das meldet die Nachrichtenagentur Belga.

17.58 Uhr US-Außenminister John Kerry reist seinem Sprecher zufolge am Freitag nach Belgien. Dort seien Gespräche mit Vertretern der belgischen Regierung und der EU geplant.

17.35 Uhr Einer der Attentäter von Brüssel ist nach Angaben des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Juni 2015 im Süden der Türkei festgenommen worden. Er sei im Juli 2015 nach Belgien ausgeliefert worden, sagte Erdogan am Mittwoch. Die belgischen Behörden hätten jedoch «trotz Warnungen» der türkischen Behörden die Verbindungen des Mannes zu Dschihadisten nicht bestätigt und ihn freigelassen.

16.12 Uhr Ein belgisches Atomkraftwerk wurde evakuiert. Die Sorge besteht schon seit langem, dass Terroristen einen Anschlag auf ein Kraftwerk tätigen könnten. Nun meldete focus.de, dass Islamisten die Wohnung eines Leiters des belgischen Entwicklungsprogramm für Kernernergie unter die Lupe genommen hatten.

15.44 Uhr –
Nach den Terroranschlägen in Belgien hat das belgische Königspaar den internationalen Flughafen von Brüssel besucht. König Philippe und Königin Mathilde trafen an dem Anschlagsort Helfer. Zuvor hatte das Königspaar unter anderem an einer Schweigeminute im Gebäude der EU-Kommission in Brüssel mit Belgiens Premier Charles Michel und Frankreichs Premierminister Manuel Valls teilgenommen. Zudem besuchte das Königspaar ein Krankenhaus.

15.16 Uhr –
US-Vizepräsident Joe Biden sagt Belgien bei einem Kondolenzbesuch der Botschaft in Washington Unterstützung bei der Bekämpfung des Terrorismus zu. Die USA würden jede Information, Fähigkeit, Technologie und «alles, was wir haben,» teilen, das für Belgien im Kampf gegen den Terrorismus von Nutzen sei.

15.16 Uhr –
Am Tag nach den Anschlägen von Brüssel jagen die belgischen Fahnder einen Mann mit Hut – unscharf zu erkennen auf einem Fahndungsfoto vom Brüsseler Flughafen. «Der dritte Mann ist auf der Flucht«, heißt es von der Staatsanwaltschaft. «Er hat seine Tasche mit der größten Bombe zurückgelassen.» Diese wurde später entschärft. Ob es sich bei dem dritten Mann um den seit Tagen gesuchten Najim Laachraoui handelt, bleibt zunächst offen.

14.35 Uhr –
EU-Innenkommissar Dimitris Avramopolous ist nach den Terroranschlägen mit den EU-Staaten hart ins Gericht gegangen. «Wenn wir alles, was wir im Vorjahr beschlossen haben, voll umgesetzt hätten, hätten wir der Situation effizienter begegnen können», sagte Avramoulos in Brüssel. «Wir alle wussten, dass das passieren kann.»

Avramopoulos betonte, man wisse nicht, wann die nächsten Terroranschläge in Europa stattfinden würden. Das Wichtigste sei nun die Zusammenarbeit. «Jetzt ist der Moment gekommen, um einen Schritt nach vorne zu machen», sagte der EU-Kommissar.

14.30 Uhr –
Der niederländische König Willem-Alexander hat die Terror-Anschläge von Brüssel als «feigen und schrecklichen Angriff» scharf verurteilt. «Wir müssen standhaft bleiben», sagte der König am Mittwoch bei einem Besuch in einem Den Haager Stadtviertel, in dem viele Muslime wohnen.

Ungewöhnlich deutlich warnte der König auch vor einem Ausschluss muslimischer Bürger: «Alle, die in den Niederlanden wohnen und an unsere freie und offene Gesellschaft glauben, müssen unabhängig von ihrer Herkunft, an dieser offenen und freien Gesellschaft teilhaben können. Wenn wir das nicht mehr tun können, dann gewinnen die Terroristen, und dann können wir nicht mehr leben, wie wir wollen.»

13.49 Uhr –
In Schaerbeek wurden am Dienstagabend bei Razzien 15 kg Sprengstoff sichergestellt. Es handelt sich um hochexplosives Azetonperoxid (TATP). Zudem wurde ein Koffer mit Nägeln und Schrauben, sowie weiteres Material für den Bombenbau gefunden. Der Staatsanwalt spricht von einer Bombenfabrik. TATP wurde auch bei den Anschlägen in Paris eingesetzt.

13.39 Uhr –
Ein weiterer, bisher nicht identifizierter Selbstmordattentäter sprengte sich ebenfalls am Flughafen in die Luft. Ein dritter Angreifer sei gemeinsam mit den beiden anderen mit einem Sprengsatz in einer Tasche zum Flughafen gekommen, bei der Explosion sei aber niemand zu Schaden gekommen, sagte Van Leeuw. Der Mann sei auf der Flucht, ebenso wie möglicherweise noch mehrere weitere Personen mit Verbindungen zu den Anschlägen

13.32 Uhr –
Ermittler hätten einen Computer mit dem Testament des mutmaßlichen Flughafen-Attentäters Ibrahim El Bakraoui sichergestellt. Der Rechner sei in einem Müllbehälter in der Brüsseler Gemeinde Schaerbeek gefunden worden. In Schaerbeek hatte es am Dienstagabend Razzien nach den Anschlägen gegeben.

13.28 Uhr –
Die Brüder Ibrahim und Khalid El Bakraoui waren für die Anschläge von Brüssel verantwortlich. Die Staatsanwaltschaft in Brüssel identifizierte die beiden am Mittwoch offiziell als Attentäter. Nach einem nicht identifizierten Verdächtigen werde noch gesucht.

13.16 Uhr –
Staatsanwalt Frédéric Van Leeuw rechnet mit weiteren Todesopfern nach den Anschlägen in Brüssel.

13.16 Uhr –
Einer der Selbstmordattentäter der Brüsseler Anschläge ist als Ibrahim El Bakraoui identifiziert worden. Er sei der Mann in der Mitte des Fahndungsfotos vom Flughafen, sagte Staatsanwalt Frédéric Van Leeuw am Mittwoch in Brüssel.

13.10 Uhr –
Bewaffnete Beamte der belgischen Zollverwaltung sind derzeit an 13 Grenzpunkten des Landes im Einsatz. Verdächtige Fahrzeug und Insassen werden überprüft, heißt es vom belgischen Finanzminister Johan Van Overtveldt (N-VA)

12.53 Uhr –
Nach den Terroranschlägen am internationalen Brüsseler Flughafen haben mehr als Tausend Flugpassagiere die Nacht in Behelfsunterkünften verbracht. Etwa 1500 Transitpassagiere seien unter anderem in einer Sporthalle in dem Ort Haasrode sowie einer Turnhalle in Zaventem nahe des Flughafens untergekommen, berichtete die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf Provinzgouverneur Lodewijk De Witte.

12.49 Uhr –
Belgier sollen Terror bekämpfen statt Schokolade zu essen. Diese Aussage macht der israelische Geheimdienstminister Israel Katz. Hier die ganze Geschichte (Link)

12.33 Uhr –
Der nach den Bombenanschlägen festgenommene Verdächtige ist nach neuesten Medienberichten doch nicht der gesuchte Najim Laachraoui. Zuvor war berichtet worden, Laachraoui sei in Anderlecht, einer Gemeinde der belgischen Hauptstadt-Region Brüssel gefasst worden.

12.30 Uhr –
Der belgische Fußballverband sagt wegen der Anschläge in Brüssel ein für kommenden Dienstag geplantes Freundschaftsspiel mit Portugal ab.

12.25 Uhr –
Der öffentliche Nahverkehr in Brüssel läuft wieder. Will man in die Metro, muss man sich strengen Kontrollen unterziehen

12.20 Uhr –
Der Unterhändler der syrischen Regierung bei den Friedensverhandlungen, Baschar Dschaafari, sagt, einige der Attentäter von Brüssel hätten in Syrien gekämpft, bevor sie nach Belgien zurückgekehrt seien.

12.14 Uhr –
Der Flughafen Brüssel-Zaventem bleibt auch am Donnerstag in Folge des Bombenanschlags am Dienstag für den Flugverkehr gesperrt.

12.10 Uhr –
Die Metrostation Maalbeek, einer der Schauplätze der Brüsseler Anschläge, soll noch wochenlang geschlossen bleiben. Das sagte der Brüsseler Bürgermeister Yvan Mayeur. Die Brüsseler Verkehrsbetriebe Stib konnten das Ausmaß des Schadens an der Station am Mittwoch noch nicht einschätzen. Die Ermittlungen vor Ort liefen noch, die Mitarbeiter hatten keinen Zugang. Mayeur sprach von einer «extrem heftigen Explosion».

12.00 Uhr –
Mittag in Brüssel. Punkt 12.00 Uhr gibt es eine Schweigeminute in Belgien. Danach läuten im ganzen Land die Glocken.

11.54 Uhr –
Ein Basketballspieler war laut der britischen «Sun» unter den Verletzten der Anschläge auf den Flughafen Zaventem. Der Brasilianer Sebastien Bellin, der für die «Gent Hawks» spielt, sagte, die Explosion habe ihn 20 Meter durch die Luft geschleudert. Laut der «Sun» wurde er am Mittwoch operiert.

11.40 Uhr –
Wegen der Attentate in Brüssel wurde jetzt kurzfristig der luxemburgische Kinostart für den preisgekrönten Film «Land of mine» abgesagt. Der Film erzählt ein dunkles Kapitel deutsch-dänischer Krigesgeschichte. Deutsche Kriegsgefangene werden dazu gezwungen, mit bloßen Händen die verminten Strände Dänemarks zu säubern (Link).

11.14 Uhr –
Frankreichs Premierminister Manuel Valls hat das Europäische Parlament aufgefordert, möglichst rasch die umstrittene Speicherung uns Auswertung europäischer Fluggastdaten zu genehmigen. «Das Europäische Parlament hat zu lange gewartet, um diesen Text zu billigen. Es muss ihn prüfen und im April annehmen, es ist Zeit», sagte Valls.

11.08 Uhr –
Nach den Anschlägen hatte das Polizeipräsidium Trier seine Präsenz in der Grenzregion zu Belgien und Luxemburg verstärkt und dort auch Kontrollen durchgeführt. Besonderheiten oder Verdachtslagen haben sich bisher nicht ergeben. Der Einsatz wird auch heute fortgesetzt. Nach den derzeitigen Erkenntnissen gibt es keine Bezüge zwischen den Anschlägen in Belgien und der Region Trier, heißt es in einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums am Mittwochmorgen.

10.53 Uhr –
Der 3. Attentäter von Brüssel, Najim Laachraoui wurde in Anderlecht festgenommen. Laachraoui könnte nach belgischen Medienberichten einer der Drahtzieher der Attentate in Paris sein.

10.53 Uhr –
Am Tag nach den Anschlägen von Brüssel hat das öffentliche Leben in der belgischen Hauptstadt verhalten wieder begonnen. Die meisten öffentlichen Verkehrsmittel nahmen den Betrieb wieder auf. Auf Teilabschnitten verkehrte auch die U-Bahn-Linie, auf die am Dienstag ein Anschlag verübt wurde. An den Eingängen kontrollierten Polizisten und Soldaten jede Tasche. Der Flughafen, an dem es zwei Bombenexplosionen gegeben hatte, blieb geschlossen.

10.26 Uhr –
Grund für die Evakuierung des Flughafens Toulouse heute Morgen war offenbar ein verdächtiger Gegenstand. Dieser werde nun untersucht, bestätigte eine Sprecherin französischen Medien. Es soll sich um ein Paket oder ein Gepäckstück gehandelt haben. Wie mehrere Quellen auf Twitter melden, wird der Flughafen nun wieder geöffnet.

10.19 Uhr –
Nach den Terroranschlägen in Brüssel hat Belgiens Fußball-Nationalmannschaft sein Training auch am Mittwoch abgesagt. Das teilte der Verband mit. Demnach solle zeitnah entschieden werden, wie es in den kommenden Tagen weiter geht.

10.15 Uhr –
Die Terrorgefahr in Europa ist laut dem französischen Premier Manuel Valls so hoch wie nie. Laut Valls wurden bislang mehr als 30 Personen im Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris als Attentäter idenifiziert, sagt er am Mittwochmorgen gegenüber «Europe 1» .

10.00 Uhr –
Die Anschläge von Brüssel gehen nach Einschätzung des australischen Ministerpräsidenten Malcolm Turnbull auch auf ungenügende Grenzkontrollen in Europa zurück. «Die Schwäche in der europäischen Sicherheit steht in Zusammenhang mit den Problemen, die es dort derzeit gibt», sagte Turnbull am Mittwoch in Sydney. Neben den laxen Sicherheitsvorkehrungen seien dies auch durchlässige Grenzen. In Australien hingegen seien die Sicherheitsmaßnahmen deutlich stärker als in Europa.

09.49 Uhr –
Wegen eines verdächtigen Gegenstands ist am Mittwochmorgen der Flughafen im südfranzösischen Toulouse evakuiert worden. Die Räumung sei wegen einer «Sicherheitsinspektion» erfolgt, teilten örtliche Behörden und die Polizei mit.

09.40 Uhr –
Die USA rufen ihre Bürger zu Wachsamkeit bei Europa-Besuchen auf. In einer Mitteilung des Außenministeriums heißt es, es bestehe das Risiko weiterer Anschläge bei Sport-Veranstaltungen, an Touristen-Orten, in Restaurants und öffentlichen Verkehrsmitteln. Besonders an religiösen Feiertagen sollten die Amerikaner sehr aufmerksam sein.

09.38 Uhr –
Als Reaktion auf die Anschläge erwägt die EU-Kommission einem Zeitungsbericht zufolge die Einführung von Sicherheitskontrollen, die bereits vor Eintritt in das Flughafengebäude stattfinden sollen. «Das macht Sinn, weil dann alle Besucher von Flughäfen schon vor Betreten der Terminals überprüft würden», heißt es in der «Welt» unter Berufung auf Kommissionskreise.

09.15 Uhr –
Wegen vermuteter Fluchtgefahr führen im deutsch- luxemburgischen Grenzgebiet Polizei und Zoll verstärkte Kontrollen durch. Mit Wartezeiten muss gerechnet werden.

09.03 Uhr –
Einen Tag nach den Terror-Anschlägen in Brüssel ist der Zugverkehr aus den Niederlanden nach Belgien wieder aufgenommen worden. Der erste internationale Zug, der Thalys, fuhr um 7 Uhr aus Amsterdam ab, teilte ein Sprecher der niederländischen Bahn am Mittwoch mit.

08.58 Uhr –
Die beiden Selbstmordattentäter vom Brüsseler Flughafen und auch der gesuchte dritte Verdächtige sind der Polizei nach Medienberichten schon länger bekannt. Die Selbstmordattentäter seien die Brüder Khalid and Brahim El Bakraoui, berichtete der Sender RTBF. Sie seien polizeibekannt gewesen. Khalid habe unter falschem Namen die Wohnung angemietet, in der vergangene Woche ein bewaffneter Mann von Polizisten bei einer Razzia erschossen wurde. Beide Brüder seien der Polizei wegen mehrerer Straftaten bekannt. Sie seien von der Polizei aber nicht mit terroristischen Aktivitäten in Verbindung gebracht worden.

Der Dritte, nach dem mit Aufnahmen von Sicherheitskameras des Flughafens gefahndet wird, sei der 25-jährige Najim Laachraoui, berichtet die Zeitung «DH». Er stand bereits im Fokus der Sicherheitsbehörden und auf deren Fahndungslisten.

08.53 Uhr –
Der belgische Fernsehsender RTBF hat zwei der mutmaßlichen Attentäter der Brüsseler Anschläge vom Dienstag identifiziert. Es handele sich um zwei Brüder, die vorbestraft seien, allerdings nicht wegen terroristischer Straftaten, berichtete der staatliche Sender am Mittwoch

08.50 Uhr –
Der flüchtige Terrorverdächtige vom Brüsseler Flughafen könnte nach belgischen Medienangaben einer der Drahtzieher der Attentate in Paris mit 130 Toten vom 13. November sein.