Im Auftrag eines französischen Newsportal hat das Umfrage-Institut Elabe Bürger aus sieben Ländern über ihr Angehörigkeitsgefühl zur Europäischen Union befragt und auch gleich nachgehakt, wie es mit der Aufnahme von Flüchtlingen aussieht.
Aufnahmebereitschaft ist groß
Laut einer Studie, die im Oktober 2015 vom luxemburgischen Institut TNS Ilres durchgeführt wurde, sind Luxemburger überhaupt nicht gegen eine Aufnahme von Flüchtlingen. Damals hatten zwei Drittel der Befragten erklärt, Flüchtlinge seien in Luxemburg willkommen.
Die Befragten aus den Benelux-Länder seien laut Resultat gegen eine Aufnahme von Flüchtlingen. So erklärten es jedenfalls 55 Prozent der Befragten Elabe gegenüber. Allerdings ist die Studie unseriös, denn eines der drei Benelux-Länder kommt zu kurz – und zwar Luxemburg.
Kein Luxemburger befragt
Das Institut erklärt in der Methodologie der Studie, dass es für den Benelux-Raum 800 Bürger befragt hat: 400 Belgier und 400 Niederländer, aber keinen einzigen Luxemburger. Dabei fällt das Großherzogtum ganz offiziell auch unter die Bezeichnung Benelux.
Spricht jemand von den Benelux-Ländern, dann sind, wie der Name es sagt, drei Länder gemeint: Belgien, Niederlande und Luxemburg. Das Institut hat Luxemburg allerdings kurzerhand weggelassen. So ganz «bene» ist die Studie dann doch nicht ohne «lux».
Den Link zur Studie finden Sie hier.
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