Donnerstag29. Januar 2026

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Mehr als eine Million Hotelbetten

Mehr als eine Million Hotelbetten
(Rick Bowmer)

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Die US-Branchenriesen Marriott und Starwood können ihre Mega-Fusion zum weltgrößten Hotel-Konzern wie geplant vorantreiben.

Die Aktionäre segneten den Plan am Freitag mit breiter Mehrheit ab, wie die Unternehmen gemeinsam mitteilten. Mehr als 97 Prozent der anwesenden Marriott-Anteilseigner stimmten für den Deal. Bei Starwood waren es über 95 Prozent. «Wir schätzen das Vertrauensvotum der Aktionäre», erklärte Marriott-Chef Arne Sorenson.

Die etwa 12,4 Milliarden Dollar (10,9 Mrd Euro) schwere Starwood-Übernahme soll Mitte 2016 abgeschlossen werden. Es entsteht ein globaler Branchenführer mit mehr als 5.500 Hotels und über einer Million Betten. 30 Marken werden vereint, darunter diverse bekannte Namen wie Ritz-Carlton, Renaissance und Courtyard sowie Le Meridien, Westin oder Sheraton. Marriott will durch die Fusion mindestens 200 Millionen Dollar an jährlichen Kosten einsparen.

Die vorläufige Prüfung der US-Wettbewerbshüter hat die Fusion bereits bestanden. Trotz ihrer Größe bleiben Marriott und Starwood von einer marktbeherrschenden Stellung weit entfernt. Eigentlich war die Fusion bereits im November vereinbart worden. Der Deal drohte aber zu kippen, nachdem eine Bietergruppe um den chinesischen Investor Anbang mit einer höheren Kaufofferte dazwischenfunkte. Das Konsortium zog sein Gebot Anfang April jedoch überraschend zurück.