Neben den üblichen Handgriffen sollte man bei der Vorbereitung zu jeder längeren Reise mit dem Auto den Reifen besondere Aufmerksamkeit schenken. Frank Maas vom ACL rät hier, auf verschiedene Punkte zu achten: Profil, Alter und Luftdruck. Der normale Sommerreifen sollte ein Profil von wenigstens 3 mm haben, selbst wenn die Straßenverkehrsordnung nur 1,6 mm vorschreibt.
Beim Alter ist es schwer, eine genaue Zahl zu nennen, da der allgemeine Zustand der Reifen berücksichtigt werden muss. Allerdings rät Maas, die Reifen nach 5 bis 6 Jahren auszuwechseln. Der Luftdruck muss individuell an das jeweilige Gewicht des Fahrzeugs angepasst werden. Aufgepasst: auf keinen Fall vergessen, auch den Ersatzreifen auf seinen Zustand zu prüfen!
Tiere während der Reise sichern
Nachdem das Auto auf Herz und Nieren geprüft wurde, gilt es, das Fahrzeug zu beladen. Der schwerste Koffer gehört in den Kofferraum, und zwar ganz unten. Darauf kommen dann die anderen Gepäckstücke. Passt nicht alles in den Kofferraum, kann man den Rest auch im Auto zwischen den Vorder- und Rücksitzen verstauen. Trotzdem sollte man so wenig wie möglich im Wagen selbst transportieren. Sind das Auto und die Koffer bereit, geht die Reise los. Allerdings sitzt der Fahrer oft nicht alleine im Wagen, sondern hat vielleicht die Kinder oder das Haustier dabei. Wer nicht will, dass der schöne Familienurlaub mit einer Katastrophe beginnt, sollte sich nicht von Kindern ablenken lassen, sondern versuchen, diese zu beschäftigen. Bei Tieren gilt: Diese sollten für die Reise gut gesichert werden. Es ist wichtig, dass die Fahrzeuginsassen regelmäßig – spätestens alle 2 Stunden – in den Genuss einer erholsamen Pause kommen. Besonders Hunde oder Katze müssen öfters an die frische Luft.
Der Tourismus-Service des ACL erklärt, dass, laut der Wiener Konvention von 1968, ein Auto nur jene Gegenstände mit sich führen muss, die im Herkunftsland vorgeschrieben sind. Demnach genügt es theoretisch, eine Warnweste und ein Warndreieck in einem luxemburgischen Auto dabei zu haben. Trotzdem rät der ACL, sich vor der Reise über die jeweiligen Sicherheitsbestimmungen in den Nachbarländern zu informieren.
Grenzkontrollen
Den Spaßverderber „Stau“ versucht natürlich jeder zu vermeiden, doch leider gibt es keine Zauberformel, um staufrei im lang ersehnten Urlaub anzukommen. Selbst früh morgens oder spät abends zu fahren ist keine Garantie: In Frankreich läuft der Verkehr an sogenannten „schwarzen Tagen“ überhaupt nicht. Die Goldene Regel ist, sich vorher schlau machen!
Wer übrigens befürchtet, dass der Brexit oder die angespannte Situation in den Nachbarländern zu Behinderungen im Straßenverkehr führt, den kann der ACL beruhigen: Weder an der englischen noch an der französischen Grenze hat man bisher große Veränderungen für die Touristen bemerken können. Natürlich könnten eventuelle Grenzkontrollen mehr Zeit in Anspruch nehmen. Allerdings habe man bisher noch keine größeren Störungen bemerkt, heißt es vonseiten des ACL-Tourismus-Service.
Zu Demaart
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