«Zeigen gilt»; ein flotter Spruch, den es nach der COP22 mit Taten zu belegen gilt. Trotz der Wahl von Klimaskeptiker Donald Trump zum künftigen US-Präsidenten habe eine echte Aufbruchstimmung geherrscht, berichteten im Plenum Henri Kox (déi gréng) und Marco Schank (CSV). Beide hatten zusammen mit der Regierungsdelegation an dem Gipfel teilgenommen.
Auch Umweltministerin Carole Dieschbourg gab sich optimistisch. Luxemburg habe in der ersten Reihe gestanden, bemerkte sie. Im Bereich des Wohnungsbau etwa werde man bei den ersten sein, die nur noch nachhaltig und klimaneutral bauen. Die Umsetzung der COP22-Ziele sei auch interessant für den luxemburgischen Finanzsektor. Grüne Anlagen seien bereits heute stark vertreten, und Luxemburg habe ein gutes Label.
In der Debatte war die Begeisterung dann aber nicht ganz so groß. Die Umsetzung werde nur klappen, wenn es gelinge, «die Bürger mitzunehmen», hieß es immer wieder.
Weitere Details zur Debatte sowie eine Sonderseite über den Weinbau in Luxemburg, der Gegenstand einer Interpellation war, finden Sie in der Tageblatt-Ausgabe vom 23. November (Print und Epaper).
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