Donnerstag29. Januar 2026

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Suche nach dem «Gottesteilchen» geht weiter

Suche nach dem «Gottesteilchen» geht weiter
(dpa)

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Die Suche nach Higgs-Teilchen wird mit Hilfe des stärksten Teilchenbeschleunigers der Welt Anfang 2015 wieder aufgenommen. Das teilte das Europäische Kernforschungszentrum (Cern) am Montag mit.

Nach einer 16-monatigen Modernisierung des Large Hadron Collider (LHC) habe nun die Phase der notwendigen Herunterkühlung der «Weltmaschine» begonnen.

«Es herrscht große Begeisterung, wir sind voller Erwartung», sagte Cern-Generaldirektor Rolf-Dieter Heuer. Am 18. Juni waren die letzten Verbindungen zwischen den neuen supraleitenden Magneten des 27 Kilometer langen unterirdischen LHC-Rings geschlossen worden.

Forscher lassen nicht locker

Forscher hatten 2012 mit Hilfe des LHC klare Hinweise auf die Existenz des Higgs-Bosons gefunden. Neue Experimente sollen weitere Aufschlüsse über die Beschaffenheit des Teilchens liefern. Für dessen Vorhersage hatten die Physiker Peter Higgs und François Englert im vergangenen Jahr den Physik-Nobelpreis erhalten.

Bei den neuen Forschungsreihen kann der LHC Elementarteilchen mit 14 TeV (Teraelektronenvolt) aufeinanderjagen – doppelt so schnell wie bisher. Zudem sind von den Zerfallsprodukten der Teilchenkollisionen, in denen nach Higgs-Spuren gesucht wird, statt 20 Millionen nun 40 Millionen Bilder pro Sekunde möglich.