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Nach 13 Jahren wieder eine Europäerin im All

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Eine Italienerin, ein Russe und ein US-Amerikaner sind unterwegs zur Raumstation ISS. Der deutsche Astronaut Alexander Gerst gibt seiner Nachfolgerin gute Wünsche mit auf die Reise.

Erstmals seit 13 Jahren ist wieder eine Europäerin ins All gestartet. Die Italienerin Samantha Cristoforetti hob in der Nacht zu Montag an Bord einer russischen Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof in Baikonur ab – mit zwei weiteren Raumfahrern. Die Raumkapsel «Sojus TMA-15M» startete pünktlich um 03.01 Uhr Ortszeit (22.01 Uhr MEZ) vom Kosmodrom in der kasachischen Steppe zur Internationalen Raumstation ISS, wie die Flugleitung mitteilte.

An Bord sind auch der Russe Anton Schkaplerow und der US-Amerikaner Terry Virts. Nach knapp sechsstündigem Flug sollte die Sojus an der Raumstation andocken. Die 37 Jahre alte Cristoforetti ist die erste Europäerin auf der ISS seit dem Flug der Französin Claudie Haigneré 2001. Gemeinsam mit Schkaplerow und Virts soll sie etwa 169 Tage auf dem Außenposten der Menschheit bleiben und dort zahlreiche wissenschaftliche Experimente betreuen.

Auf der ISS in rund 400 Kilometern Höhe arbeiten derzeit zwei Russen und ein Amerikaner. Am 10. November war der deutsche Astronaut Alexander Gerst nach einem halben Jahr aus dem Kosmos zurückgekehrt. «Samantha, eine interessante Zeit erwartet Dich. Buon viaggio!», schrieb Gerst seiner Kollegin von der Europäischen Raumfahrtagentur Esa bei Twitter vor dem Start.