Dienstag27. Januar 2026

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Weltwirtschaft wächst langsamer

Weltwirtschaft wächst langsamer
(dpa/Archiv)

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Der Internationale Währungsfonds senkt die Prognose für den Wachstum der Weltwirtschaft. Ein besonders düsteres Bild wird dabei für Russland gezeichnet.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognosen für das Wachstum der Weltwirtschaft gesenkt. Der IWF erklärte am Dienstag, er rechne in diesem Jahr mit einem globalen Wachstum in Höhe von 3,5 Prozent und im kommenden Jahr mit 3,7 Prozent. Das waren jeweils 0,3 Prozentpunkte weniger als bei den Erwartungen vom Oktober. Zwar sei der gefallene Ölpreis von Vorteil, allerdings wirkten sich Faktoren wie geringere Investitionen negativ aus.

Für die Eurozone sagte der IWF ein Wachstum in Höhe von 1,2 Prozent voraus, das waren 0,2 Punkte weniger als zuvor prognostiziert. Auch bei China zeigte sich der Währungsfonds pessimistischer. Die chinesische Wirtschaft dürfte demnach in diesem Jahr um 6,8 Prozent wachsen (minus 0,3 Prozentpunkte) – das wäre das schwächste Wachstum seit 1990.

Für Russland zeichnete der IWF ebenfalls ein düsteres Bild. Das Land leidet unter den gefallenen Ölpreisen sowie unter den Wirtschaftssanktionen wegen des Ukraine-Konflikts. Der IWF geht davon aus, dass die russische Wirtschaft in diesem Jahr um drei Prozent einbricht.